So ein Tag so wunderschön wie heute, ...

Das süße Mädel im Mädesüß
... so ein Tag, der dürfte nie vergehn.

Ja, es war ein wunderschöner Tag, trotzt mancher Wolken. Der Wind pfiff, als ich am Waldhaus um 10:00 Uhr stand und auf die Kräuterinteressierten wartete.
Anmeldungen lagen vor und es waren nur Frauen, obwohl auch die Männer mittlerweile zu dem Thema gefunden haben.

Wir kamen vom Waldhaus gar nicht so schnell fort, weil es da schon etliches zu entdecken gab und erklärt werden wollte.
Dann ging es auf der Chausee, auf der linken Seite, in Richtung Rhoda. Es ist ein naheliegendes Dorf am Steiger, bei Erfurt und wird auch verhältnismäßig oft von Wanderern besucht.
An den Feldrändern gab es auch schon viele wildwachsende Kräuter zu finden, welche zu dieses Jahreszeit ihre Berechtigung haben.
Im Ort waren an den Hofeingängen, unter anderen, auch mediterrane Kräuter, welche erklärt werden konnten, wie Lavendel. Aber auch die Ringelblume konnte man finden.

Der Wanderweg führte aber nach der Gaststätte über alte Treppen runter zum Grund. Da gab es wilde Wiesen und Haine. Wir schauten uns Rhoda von hinten an, denn die Hinterhöfe waren sichtbar. Oft waren Wiesen gemäht und abgezäunt oder sie wuchsen einfach nur wild. Es liegt wohl am Besitzer, ob was gemacht wurde.
Neben der Pferdekoppel staunte ich nicht schlecht, wie viel Mädesüß dort wuchs. Wir fanden aber auch jede Menge Disteln (Kratzdistel oder Eselsdistel?), welche es reichlich gab.
An den Zäunen der Grundstücke wuchsen wilde Kirschen, welche reif waren und sie wurden verkostet. Der rote Storchschnabel und der Blaue wuchsen nebeneinander.
Wir liefen dann am alten Forsthaus vorbei und kamen dann wieder auf die befahrene Straße. Hier mussten wir uns wieder links halten und entdeckten am Graben den Beinwell.
Zurück ging es am Waldrand zum Waldhaus und im nu waren 3 Stunden vergangen.
Im Steiger wurden wir mit ein paar Pilzen belohnt, welche eine Mahlzeit ergab. Es waren Maronen, ein Butterpilz und ein kleiner Steinpilz in meinem Beutel.

Vor der Nase fuhr mir dann der Bus weg, weil er am Wochenende nur jede Stunde fährt. Wieder war es windig.
Die Teilnehmerinnen kehrten im Waldhaus ein. Ich musste Nachhause, weil es zeitmäßig schon spät war.

Ja, da war ja noch des Fußballspiel, ich glaube Erfurt gegen Jena? Der Bus konnte nicht seine gewohnte Strecke fahren, weil alles zu geparkt war. Also hieß es aussteigen und bis zur Straßenbahn laufen.
Zuhause wartete ein türkisch gebrühter Kaffee auf mich und die Pilze gab es dann zum Abend.
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7 Kommentare
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 24.07.2011 | 10:51  
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Renate Jung aus Erfurt | 24.07.2011 | 11:26  
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Mariett Demirelli aus Erfurt | 24.07.2011 | 13:07  
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Renate Jung aus Erfurt | 24.07.2011 | 22:22  
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Mariett Demirelli aus Erfurt | 24.07.2011 | 23:09  
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Hans-Gerd Born aus Erfurt | 24.07.2011 | 23:26  
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Renate Jung aus Erfurt | 03.08.2011 | 23:55  
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