Welpenspielstunde

  Erfurt: Hundeplatz Stotternheim | Mein Hund
Ein Partner auf den man sich verlassen kann!!???

Immer wieder finden wir die Schlagzeilen „tragischer Unfall mit Hunden“. Jeder Hundehalter stellt an seinen Hund andere Erwartungen und doch haben alle eines gemeinsam: der Wunsch nach einem „gut erzogenen Hund“. Auf vielen Hundeplätzen wird angeraten, dass man mit der Erziehung und der Ausbildung erst anfangen soll, wenn der Hund ein Jahr alt ist. Dazu kommt der unbändige Wunsch aller Herrchen/Frauchen ihren Hund vermenschlichen zu wollen. Der kleine Vierbeiner wird in Watte gepackt und es wird versucht, sein Leben ohne Stress, Lärm und ohne jeglichen Kontakt zu der Gattung Hund zu gestalten. Unsere Lieben lernen vom Tag ihrer Geburt an ihre Umgebung kennen. Auch wenn in den ersten Wochen die Augen geschlossen sind, lernt er trotzdem schon Stress und Frustration. Denn nur der stärkste Hund bekommt die beste Zitze seiner Mutter. Er lernt durch Riechen, Fühlen, Hören usw. was die Umwelt zu bieten hat. Im Laufe der Wochen wird die Mutter immer wieder sanft aber bestimmend auf ihn erzieherisch einwirken.

Die Anschaffung eines Hundes sollte genau durchdacht werden, denn man hat eine große Verantwortung, nicht nur für den Hund, sondern auch für sich und alle Mitmenschen.
Die zwei Sätze „Der macht nichts, der will nur spielen“ und „Oh Gott, das hat der ja noch nie gemacht!!!!“, kennen ja die meisten von uns. Und wie viele lassen ihren Hund ohne Leine und ohne Rücksicht auf die Ängste anderer herumlaufen. Ein gut erzogener Hund verringert das Risiko eines Angriffs, denn ein Hund der seinen Rang im Familiensystem kennt, greift eher seltener oder gar nicht an.

Und das beginnt schon in der Prägephase/Sozialisierungsphase (4. bis 12. bzw. 14. Lebenswoche je nach Rasse). In dieser Zeit lernt ein junger Hund mit Menschen, Artgenossen und seiner Umwelt umzugehen. Wenn ein Welpe in den ersten Wochen nicht genügend Eindrücke und Erfahrungen sammeln kann, wird er dies später schwer oder gar nicht nachholen können. Und das kann zu einem Problem in der weiteren Erziehung werden. Denn nur in dieser Zeit lernt der Welpe hundetypische Spielregeln kennen und nutzt seine Erfahrungen ein ganzes Leben lang. Reichen seine Erfahrungen nicht aus, kann er später keine Vergleiche ziehen und wird so ein Hund voller Angst.

Nach Abschluss der Sozialisationsphase ist eine vernünftige Prägung nicht mehr möglich. Alles was der Welpe in dieser Zeit von unserem schnelllebigen Leben nicht kennen gelernt hat, ist nur mühsam wieder aufzuholen. Deshalb ist eine gute Prägung so wichtig für das spätere Hundeleben. Wie man sehen kann, bleibt uns Hundebesitzern nicht viel Zeit, diese Prägung positiv durchzuführen.



Was kann Herrchen/Frauchen nun tun????

Welpenspielstunde ist unser Vorschlag.
Auf unserem Hundeplatz in Stotternheim findet jeden Samstag in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr die Welpenspielstunde und anschließend das Junghundetraining statt.
Hier erwartet ihren Hund die wichtige Sozialisierung mit Artgenossen, das Kennenlernen von verschiedenen Reizen ( Untergründe, Gerüche, Geräusche ) und natürlich kommt das Spielen auch nicht zu kurz. So kann man den Grundstein für eine gute Erziehung legen.
Wer lernt, seinen Hund zu verstehen, der kann auch eine gewaltfreie Erziehung mit seinem Hund durchführen.

Egal ob man in Richtung Begleithunde, Ausdauersport, Schutzhund, oder Agility gehen will, der Anfang ist immer Grundgehorsam usw. Das ist die Grundlage für ein gutes Team.

So wird der Hund Sie später ohne Probleme begleiten können. Als Hundehalter bedeutet das geringere Einschränkungen im Leben und mehr Freiheit für gemeinsame Aktivitäten.


Sportliche Grüße Hundesportverein Stotternheim

www.hsvstotternheim.de

Kurz vor Ortsende in Richtung Schwansee kommt eine Ampel, dann links ein „Netto“-Markt.
Unmittelbar dahinter (noch vor den Bahnschienen) biegt man links ab in die Straße „Am Teiche“.
Nach ca. 300 m Asphaltstraße durch ein Gewerbegebiet (Straße endet in einer Bus-Wendeschleife) fährt man weiter geradeaus auf dem Feldweg.
Dann kommt links eine hohe Hecke. Weiter, bis ca. 50 m vor Ende der Hecke eine Einfahrt (grünes Tor) erscheint –> reinfahren = Ziel erreicht.
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