Geraer Polizeimeldungen vom 9. November: „Horrorclown“ erschreckt Zwölfjährigen, tätliche Auseinandersetzungen zwischen Serben und Somaliern und weitere Delikte

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„Horrorclown“ in Gera
Am 08.11.16, gegen 18.45 Uhr, war ein 12-jähriger Junge zu Fuß auf dem Heimweg vom Sporttraining in der Panndorfhalle in Gera. Dazu nutze er den Fußweg auf der linken Seite der Straße „Am Sommerbad“ stadtauswärts. Dort kam plötzlich eine Person im „Horrorclownskostüm“ zwischen den Häusern hervor gesprungen und schrie den Jungen laut an. Dieser erschrak und flüchtete. Da der Clown dem Jungen hinterher lief, ergriff er einen Stein und warf diesen nach dem Maskierten. Der Clown soll am Kopf getroffen worden und zu Boden gegangen sein. Der Junge rannte, ohne sich noch einmal umzudrehen, nach Hause und offenbarte sich seiner Mutter.
Der Clown war circa 170 cm bis 175 cm groß, ob männlich oder weiblich kann nicht gesagt werden, trug eine gelbe Hose und eine weiße Maske ohne Haare.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachteten, sich zu melden. Tel. 0365-8290.

Polizeieinsatz in Deutscher Rentenversicherung
Gera: Am 09.11.16, gegen 08.30 Uhr, teilte ein Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in der Reichsstraße mit, dass in einem Korridor ein Koffer gefunden wurde, der niemanden zugeordnet werden konnte. Es folgte ein polizeilicher Einsatz, bei dem mehrere Streifenteams beteiligt waren.
Durch die agierenden Polizeibeamten wurde der Koffer überprüft. Wie sich herausstellte, waren keine gefährlichen Gegenstände darin. Die abgesperrten Bereiche konnten gegen 09.00 Uhr wieder betreten werden.

Ohne Fahrerlaubnis am Steuer
Gera: Am 08.11.16, gegen 18.40 Uhr, kontrollierten Geraer Polizeibeamte den Fahrer eines Pkw Hyundai in der Ruckdeschelstraße. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. In der Folge wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Polizeieinsatz in Erstaufnahmeeinrichtung
Gera: Am 08.11.16, gegen 22.25 Uhr, kam es zu einem polizeilichen Einsatz in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Flüchtlinge in der Dr.-H.-Schomburg-Straße, bei dem mehrere Streifenteams involviert waren.
Wie erste Ermittlungen ergaben, kam es zu einer Körperverletzung von drei Serben gegen drei Somalier. Dem zuvor soll es andere verbale Streitigkeiten gegeben haben. Beim Eintreffen der Beamten verhielten sich die drei alkoholisierten Serben noch immer aggressiv. Da weitere Störungen und Straftaten von den drei Serben anzunehmen waren, wurden diese in Gewahrsam genommen. Einer der Drei leistete dabei Widerstand gegen die Polizeibeamten. Polizeibeamte wurden dabei nicht verletzt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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