E-Mobilität mit zwei neuen Fahrzeugen im Trend in der Ausbildung

Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Hans Joachim Reiml (2.v.r.) übergibt die beiden Elektrofahrzeuge an den Leiter der Bildungsstätte Gera-Aga, Frank Eisenhut (2.v.l.). Mit dabei Eric Urban (rechts), Lehrling zum Kfz-Mechatroniker im 2. Lehrjahr, sowie René Schmidt aus dem 3. Lehrjahr, die anschließend gleich eine Proberunde drehen konnten. Foto: Kühne
Die Bildungsstätte der Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera-Aga verfügt jetzt über ein Elektrofahrzeug und ein Plug-In-Hybrid-Fahrzeug. Damit steht das Zukunftsthema Elektromobilität jetzt noch mehr im Focus der Aus- und Weiterbildung im Ostthüringer Kfz-Gewerbe. „Wir sind froh, mit den beiden Fahrzeugen die Ausbildungsqualität für die künftigen Gesellen und Meister weiter verbessern zu können“ so Hans Joachim Reiml, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer bei der Vorstellung der beiden Fahrzeuge.
Die Elektromobilität stellt die betriebliche Aus- und Weiterbildung in den Branchen Kraftfahrzeugtechnik, Zweiradtechnik und Elektro- und Informationstechnik vor neue Herausforderungen. Deshalb startete im letzten Jahr das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm "Spannende Ausbildung! - E-Mobilität in überbetrieblichen Bildungszentren". Die Bildungsstätte Gera-Aga wurde so vom BMBF bei der Anschaffung der beiden Fahrzeuge sowie einer Ladestation und eines Schulungsstandes im Gesamtwert rund 96.000 Euro mit 70 Prozent förderfähigen Kosten unterstützt.
Bei dem Elektrofahrzeug handelt sich um einen PKW „Smart fortwo 55kw elektric drive“, der ausschließlich mit einem Elektroantrieb läuft. Das Hybrid-Fahrzeug ist ein Toyota Prius Plug-in Hybrid Automatik Life. Dieses Fahrzeug fährt sowohl mit E-Antrieb als auch Verbrennungsmotor. Über eine Ladestation können beide Fahrzeuge an das Stromnetz angeschlossen werden. Zusätzlich wurde zur Ausbildung noch ein Schulungsstand sowie Hochvoltmesstechnik angeschafft. Der computergestützte Schulungsstand simuliert ein Fahrzeug mit Hochvoltkomponenten. Damit können gezielt Messungen, Diagnosen und Schaltvorgängen durchgeführt werden.
Beide Fahrzeuge werden zukünftig zur Ausbildung von Kraftfahrzeugmechatroniker-Lehrlingen, -Meistern und zur Weiterbildung für Kfz-Betriebe genutzt. Somit unterstützt die Handwerkskammer für Ostthüringen insbesondere die Ausbildungsfähigkeit all jener Betriebe, in denen die neue Technologie bislang noch nicht Realität ist.
Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Hans Joachim Reiml unterstreicht, dass das Ostthüringer Handwerk voll und ganz hinter den Zielen der Energiewende zu verträglichen Kosten steht. „Die Elektromobilität wird sich Schritt für Schritt am Markt etablieren. Dies ist ein ausgesprochen interessantes Geschäftsfeld. Wir haben nun in Gera-Aga beste Voraussetzungen, die Beschäftigten im Handwerk ganz gezielt auf diese Zukunftstechnologie vorzubereiten.“
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