Die Atomuhr der DDR – Das Geheimprojekt der DDR wird auf der Osterburg gezeigt.

Weida: Osterburg | Nur wenigen Personen ist bekannt, dass in der DDR auch schon Atomuhren tickten. Unter strenger Geheimhaltung entwickelten Wissenschaftler des Amtes für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW) in Berlin-Friedrichshagen eine sog. primäre Atomuhr. Schwingungen der Cäsiumatome werden in solchen Uhren als Ausgangsbasis für die Zeitbestimmung genutzt.
Mit der Ausstellung der Atomuhr in der Osterburg in Weida wurde eine technisch-wissenschaftliche Spitzenleistung der untergegangenen DDR vor der Vernichtung bewahrt, deren Entstehungsgeschichte als anschauliches Beispiel für ein unter den Bedingungen der Abschottung und des Kalten Krieges mühevoll und mit viel Improvisationskunst geschaffenes High-Tech-Produkt dienen kann, welches allerdings zu spät kam, um den technologischen Rückstand der sozialistischen Wirtschaft gegenüber dem Westen einzuholen.
Am 15. Oktober 2015 um 19 Uhr berichtet Dr. Andreas Bauch, Leiter der Arbeitsgruppe Zeitübertragung an der PTB, auf der Osterburg in Weida über die Zeitbestimmung mit Atomuhren und geht dabei auch auf die Atomuhr der DDR ein. Die Atomuhr kann im Rahmen des Vortrags besichtigt werden.
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