Engagement vor der eigenen Haustür sichtbar machen - Zu den 5. Geraer Songtagen wurden zehn Hainbuchen in Bieblach-Ost gepflanzt

Engagement für den Klimaschutz vor der eigenen Haustür. Im Rahmen der 5. Geraer Songtagen wurden in Bieblach-Ost zehn Hainbuchen gepflanzt.
Das gute Musik und gutes Klima sich nicht ausschließen, ja sogar eine unterhaltsame und nützliche Symbiose bilden, dafür stehen die Geraer Songtage, die in diesem Jahr eine kleines Jubiläum feiern. Über 25 nationale und internationale Künstler sorgen noch bis zum 25. Mai für tolle Sounds und jede Menge Festival-Feeling – und das, möglichst ohne das Klima zu belasten.

Seit dem zweiten Festival bilden Songtage und die vom Bundesumweltministerium initiierte Kampagne „Klima sucht Schutz“ eine feste Einheit. Zweimal sei es schon gelungen, so Stefan Wenzel von Artfullsounds Gera, unter das Festival eine klimaneutrale Bilanz zu ziehen. Die Werbematerialien für das Festival sind aus 100 Prozent Recyclingpapier gedruckt. Die Besucher werden im Vorfeld motiviert, klimafreundlich mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Auch bei der kulinarischen Versorgung wird weitestgehend auf Mehrweggeschirr gesetzt. Wie Stefan Wenzel resümierte, sei es so gelungen, die Kohlendioxid-Emissionen zu halbiert.

Doch nicht nur während den Songtagen wollen die Veranstalter die Besucher für das Thema Umweltschutz sensibilisieren. Auch nach den Songtagen soll das Klima gut bleiben.

Mit der kürzlichen Baumpflanzaktion auf einer Rückbaufläche zwischen Thüringer Straße, Carl-Zeiss-Straße und Ernst-Abbe-Straße, sollte dafür ein sichtbares Zeichen, „vor der eigenen Haustür“, so Stefan Wenzel, gesetzt werden.

Gemeinsam mit den Partnern, GWB „Elstertal“ Geraer Wohnungsbaugesellschaft, Energieversorgung Gera, Landschaftsarchitekturbüro Trampenau und Grimm-Baumschule sowie dem Liedermachen Felix Meyer wurden zehn Hainbuchen gepflanzt, die nun zur Freude der Anwohner in ruhe wachsen können und so ein grünes Schutzschild zwischen den Wohnareal und der stark befahrenen Thüringer Straße bilden wird.

Sich für den Schutz der Umwelt einzusetzen, ist für Felix Meyer eine Selbstverständlichkeit. „Gerade wir jungen Menschen sollten uns damit intensiv auseinandersetzen“, erklärt der Liedermacher sein Engagement.

Nicht immer lässt es sich vermeiden, mit dem Auto zu den Veranstaltungen anzureisen. Auch zu der Baumpflanzaktion waren die Beteiligten wohl eher motorisiert gekommen. Dennoch kommen mittlerweile gut ein Drittel der Konzertbesucher mit dem öffentlichen Nahverkehr, dem Fahrrad oder zu Fuß, wie Steffi Saueracker von der co2online GmbH feststellen konnte, die jetzt schon darauf gespannt ist, wie die Bilanz am Ende der Songtage in diesem Jahr ausfallen wird.

Dem Zufall wird dabei nicht überlassen, so werden die Klimaschützer auch am 7. April beim Konzert von „Boy“ wieder vor Ort sein.
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