Fjarill bei den Songtagen Gera

Fjarill
Gera: St. Salvatorkirche | Wenn die schwedische Pianistin und Sängerin Aino Löwenmark und die südafrikanische Geigerin Hanmari Spiegel als Duo Fjarill auf der Bühne stehen, sind sie musikalisch eins, trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit. Ihre Musik ist Folklore, Pop, Weltmusik – enthält Klassik und Jazz. Und wenn Fjarill, wie bei den Songtagen Gera in der Salvatorkirche ihre tiefgründige, fröhlich-melancholische und lebendige Musik zum Besten geben, dann paart sich das mit einer außergewöhnlichen Jugendstil-Kulisse.

Die Geraer kennen Fjarill bereits. Diesmal kamen sie mit Band. Zwei Musiker des Tingvall Trios - Schlagzeuger Jürgen Spiegel und Bassist Omar Rodriguez Calvo - geben Fjarills Songs ein völlig neues Klanggewand: kantiger, wilder und jazziger. Am eindrucksvollsten hört man das beim Song 'Tiden'. Hier gönnt das Schlagzeug Fjarill keine Sekunde Ruhe. Hämmernde Klavierakkorde, schnelle, ruhelose Geigenläufe, ein durchlaufender Bass, ein treibender Rhythmus – die Zeit läuft und läuft. Doch es gibt natürlich auch Momente der Ruhe, der Reflektion und des sich Verlierens: Im Stück 'Bambini' beschreiben Fjarill, wie Kinder diese besondere Gabe haben, sich völlig in einer Sache zu verlieren und ganz darin aufzugehen.

Weiter geht es bei den Songtagen Gera am 18. April, 20.30 Uhr, mit Martin Gallop in der Stadt- und Regionalbibliothek Gera.

Das komplette Songtage-Programm ist hier zu finden.

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