Freddy - Verrücktnach Dir (Fortsetzung) 2. Kapitel

So ein mieses Wetter. Aber sich beschweren half nicht. Schließlich war Herbst. Rose war gerade mit Zessko von der Morgenrunde herein gekommen. Der Wind hatte den strömenden Regen noch mehr Geschwindigkeit gegeben und ihn in Schräglage versetzt. Sodass er ihr mitten ins Gesicht platschte. Doch nun hatte Rose es fürs erste geschafft. Nun würde sie Frühstück machen und danach ins Fitness-Center gehen. Während des Frühstücks ließ Rose ihren Blick schweifen. Es dauerte nicht lange und dieser verweilte auf einer Autogrammkarte. Es war die der Band Freddy. Ihre Augen tasteten jeder der fünf Person ab und Rose konnte vorhersehen wo er stehe bleiben würde. Und so wie sie es gedacht hatte, konnte sie den Blick nicht von Nicos Foto abwenden. Es war lang her, seit sie ihn das letzte Mal gesehen und mit ihm gesprochen hatte. Doch waren die Gefühle immer noch wie früher. Aber für ihn war und ist das Mädchen nur ein einfacher Groupie. So viel wusste sie und sie hatte sich da auch im Griff. Es gab nur Momente wo sie sich nicht abgrenzen konnte und ihren Gefühlen freien Lauf ließ. Dies war wieder so ein Tag, wo sie bestimmt den ganzen Tag damit verbringen würde, über ihr Leben nach zu denken und wie unfair Amor mit seinen Pfeilen spielte. Doch kam es wie meistens anders als man denkt. Da stand er. Sie war gerade mitten in Gedanken im Fitness Studio angelangt, als da eine nette Männerstimme „Guten Morgen“ rief. Es war der Trainer. Sie fand ihn auf Anhieb sympathisch. Rose grüßte zurück und errötete dabei. Aber es war wie immer. Mehr als ein fröhliches „Hallo“ brachte sie nicht heraus. Während des Trainings überlegte sie nun, wie sie seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Auf den Laufband zusammenbrechen wäre eine Möglichkeit, dachte sie, aber war das nicht peinlich. Sie überlegte, grübelte, aber nichts wollte ihr einfallen. Und so machte Rose ihr Ausdauertraining ohne auch nur ein mucks zu wagen. Als er nun seine Runde durch das Studio machte, wäre sie am liebsten im Boden versunken. Nach siebzig Minuten konnte sie nicht mehr und ging sich umziehen. Als sie danach aus der Kabine kam, schaute sie sich verlegen um, niemand weiter da. Rose schritt durch das Studio und war fast draußen als ein süßes „Tschüssi“ die junge Frau zum Stehen brachte. Sie schaute verlegen in die Richtung aus der das Rufen kam, winkte zum Abschied, weil sie kein Satz herausbrachte, und verschwand. Als sie wieder zu Hause war, fiel ihr ein dass sie doch eine Frage bezüglich des Trainings gehabt hätte. Rose ging in die Küche um sich Tee zu machen. Da lag sie wieder, die Autogrammkarte, und Rose dachte nur: Vielleicht hat das alte Sprichwort, andere Mütter haben auch schöne Söhne, doch recht. Das Mädel grinste und nahm sich vor ihn beim nächsten Besuch anzusprechen.
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