Geraer Songtage auch 2015

 

Daniel Zein und Stefan Wenzel ziehen Bilanz. Die Organisatoren sind mit der Bilanz der 7. Geraer Songtage zufrieden. Erste Pläne für das nächste Jahr gibt es bereits.


„Schön war's“: Die beiden Organisatoren der Geraer Songtage, Daniel Zein und Stefan Wenzel, sind sich einig. Die siebte Auflage des bekannten Singer/Songwriter-Festivals war ein fast vollständiger Erfolg. Einzig die Absage des Abschlusskonzertes durch die Erkrankung des Jupiter-Jones-Sängers Nicholas Müller, der die Band inzwischen auch verlassen hat, sorgte für ein wenig Ernüchterung.

Insgesamt konnten dennoch über 3600 Gäste bei den 24 Konzerten gezählt werden. „Nach den Vorverkaufszahlen gerechnet, hätten wir einen neuen Songtage-Rekord aufgestellt, hätte das Abschlusskonzert stattgefunden. Dennoch sind wir mehr als zufrieden mit der Resonanz“, sagt Daniel Zein. Sieben Veranstaltungen konnten ein „Ausverkauft“ vermelden, die meisten – nämlich 400 – Zuhörer kamen zum Auftritt von Ulla Meinecke. Neben dem Geraer Comma platzten auch die Trinitatiskirche, die Mangelwirtschaft und nicht zuletzt die Songtage-Straßenbahn während der Konzerte aus allen Nähten.

Doch nicht nur die Bühnen waren in diesem Jahr noch außergewöhnlicher als bei den vergangenen Auflagen. Auch musikalisch waren die siebten Songtage so breit wie wahrscheinlich noch nie aufgestellt. Von Bands mit Punk-Einschlag wie Wallis Bird oder Strom und Wasser über die atmosphärischen Klänge von Árstíðir oder Christian Kjellvander bis hin zu klassischen Singer/Songwritern wie Michme oder Bünger: Wohl für jeden Geschmack hatten die Songtage in diesem Jahr etwas zu bieten.

„Meine Höhepunkte waren Wallis Bird, weil sie so energiegeladen, brachial und abwechslungsreich war, und Árstíðir, da das Gesamte mit dem Flair in der Trinitatiskirche einfach gestimmt hat“, verrät Mitorganisator Daniel Zein. „Mich hat vor allem Pohlmann überrascht, der mich mit seiner Live-Energie völlig weggeblasen hat. Außerdem begeisterte mich der Dead-or-Alive-Slam, weil es für uns eine wirklich gelungene Premiere wurde“, ergänzt Stefan Wenzel.

Natürlich will man im nächsten Jahr an den Erfolg des Festivals anknüpfen. „Ideen haben wir schon einige. Unsere Wunschliste wird immer länger. Einen festen Termin oder Künstler haben wir zwar noch nicht, aber wir wollen selbstverständlich noch eine Schippe drauflegen“, verspricht Zein. Zumindest ein paar Bühnen sind aber schon so gut wie sicher. So wird es voraussichtlich wieder ein Konzert in der Trinitatiskirche geben, auch die Straßenbahn möchte man gerne wieder zum Auftrittsort machen. Ebenfalls angedacht ist eine Wiederholung des Songtage-Barbecues in Zusammenarbeit mit dem Tête-à-Tête.

Eines hat die beiden Songtage-Macher in diesem Jahr besonders erfreut: „Wir haben inzwischen ein sehr treues Publikum, das zu vielen Konzerten kommt“, sagt Daniel Zein, „dafür wollen wir uns sehr bedanken.“ Dank gelte aber auch den ganzen Sponsoren, die das Festival überhaupt erst ermöglichen. „Gäbe es sie nicht, gäbe es keine Songtage“, sagt Stefan Wenzel. Zein ergänzt: „Wir sind wahrscheinlich das einzige Festival Thüringens, dass durch ausschließlich lokale Unternehmen getragen wird. Das ist für uns ein Beweis, wie wichtig einigen Menschen offensichtlich die Kultur in Gera ist.“

Anbei noch mal ein kleiner Querschnitt durch die bei den 7. Geraer Songtagen entstandenen Fotos, die nicht unbedingt die jeweiligen Hauptdarsteller des Abends zeigen.
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2 Kommentare
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Michael Kleim aus Gera | 21.05.2014 | 12:32  
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Hannelore Grünler aus Artern | 23.05.2014 | 06:55  
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