Heino erntet viel Applaus für "Die Himmel rühmen" in der Johanniskirche Gera

  Gera: Johanniskirche | Genial, emotional und abwechslungsreich - einfach begeisternd! Und beim letzten Lied, das die Gäste in der vollbesetzten Geraer Johanniskirche gemeinsam mit Heino gesungen haben, kullerten hier und da sogar Tränen. Es ist das musikalische Können einerseits und die Vielfältigkeit andererseits, die bei diesem außergewöhnlichen Konzert für Begeisterung sorgten.

Auf einen Wunsch seiner Ehefrau Hannelore zurückgehend, tourt der Volksmusikstar Heino seit 2008 auch durch Deutschlands Kirchen mit seinem Programm „Die Himmel rühmen“. Begleitet wird er dabei von Franz Lambert an seiner weißen Wersi-Orgel, dem Gloria-Chor aus Hamburg und Werner Hucks.

Seit der ersten Kirchentournee hat sich bei Heino einiges getan. Mit seinen Coversongs ist er nicht nur in die Schlagzeilen geraten, sondern hat auch die Charts mit einer Geschwindigkeit wie kein anderer gestürmt. Obwohl die Verträge für die aktuellen Kirchenkonzerte bereits vor Erscheinen der CD „Mit freundlichen Grüßen“ abgeschlossen wurden, hat Heino das Programm und die Liederfolge nochmals überarbeitet. Dass er mehrere der Coversongs mit ins Programm genommen hat, fand überall Gefallen. „Einzig bei seinem heutigen Auftritt in Görlitz wollen die kirchlichen Gastgeber nichts von Rammstein oder Nena hören“, war von seinem Tourmanager Julius Hoppe zu erfahren.

Dabei hat Heino in seinen Kirchenkonzerten, so auch in Gera, die gecoverten Songs gut verpackt und vor dem Singen auch erklärt. „Sie schenkt uns auch in der dunkelsten Nacht immer Wärme“, meinte er bei Rammsteins „Sonne“. Zu „Junge“ der Ärzte meinte Heino, dass dieser Titel immer aktuell ist, solange sich Eltern Sorgen um ihre Kinder machen. Zu erfahren gab es ebenso, dass sich sein Publikum seit diesen Liedern um 40 Jahre verjüngt hat. Strahlende Gesichter im Publikum und jede Menge Applaus in der Johanniskirche beweisen, dass Heino damit den richtigen Weg eingeschlagen hat. . Bei Nenas „Leuchtturm“ scherzt Heino, dass er das Angebot von Nena wahrnehmen würde: „Ich geh mit dir wohin du willst. Aber nur, wenn sie nichts dagegen hat, dass ich meine Ehefrau Hannelore mitnehme“.

Nicht minder begeisterten die Kirchenlieder von Heino, gekennzeichnet von tiefer Frömmigkeit und religiöser Überzeugung. Mit „Wenn das Glöcklein erklingt“ machte er sogar einen Ausflug zu russischen Volksweisen. Ebenso ermahnte er, dass das deutsche Liedgut nicht in Vergessenheit geraten dürfe: „Wir müssen unser deutsches Liedgut bewahren. Das mache ich seit einem halben Jahrhundert. Wenn wir sie nicht singen, dann singt sie bald KEINER mehr.“

Normalerweise begleitet seine Ehefrau Hannelore ihn immer auf seinen Touren. Bei der aktuellen Kirchentournee konnte sie leider nicht mitkommen, da sie sich immer noch von der Hüft-OP erholen muss. So widmete Heino ihr das Lied „Das ist mein Lied nur für dich“. Emotionaler Höhepunkt des zweieinhalbstündigen Konzerts war das gemeinsam gesungene Abschlusslied „Großer Gott wir loben dich“ – sozusagen als Kompliment an die Gäste in der Johanniskirche. Verabschiedet hat sich Heino mit den Worten: „Wir Christen müssen uns auf das Wesentliche des Glaubens besinnen“.

Ein außergewöhnliches Konzert an einem außergewöhnlichen Ort, das viel Applaus erntete. Die ersten Gäste standen übrigens schon 14.30 Uhr – zweieinhalb Stunden vor Konzertbeginn - vor der Kirche, um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Es hat sich gelohnt! Auch anlagen- und lichttechnisch war das Konzert bestens auf das Gotteshaus abgestimmt.

Mehr über Heino:

http://www.meinanzeiger.de/gera/themen/heino.html
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2 Kommentare
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Gunter Linke aus Saalfeld | 13.01.2014 | 20:34  
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Renate Jung aus Erfurt | 14.01.2014 | 17:43  
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