Kein Geld aus Haushalt für Kunsthaus - Ersatzlos gestrichen

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Gera: Museum für Angewandte Kunst | Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm hat erneut bekräftigt, dass keine Haushaltsmittel für das Kunsthausprojekt der Otto-Dix-Stadt zur Verfügung gestellt werden. Er bedankt sich ausdrücklich bei Mitgliedern des Stadtrates, die ihn auf eine Position im Haushaltsentwurf 2011 mit der Bezeichnung "Spezielle Verwaltungs- und Betriebsausgaben" in Höhe von 80.000 Euro aufmerksam gemacht haben. Dr. Vornehm: "Diese Position wird selbstverständlich ersatzlos gestrichen".

Wie es dazu kam und wer dafür verantwortlich ist, sei noch nicht vollständig geklärt. Soviel steht fest: Die unter "Spezielle Verwaltungs- und Betriebsausgaben" im Haushaltsentwurf 2011 der Stadt Gera verankerten 80.000 Euro für das Kunsthaus hat der Fachdienstleiter Kultur, Dr. Frank Rühling, im Rahmen der Haushaltsplanung angemeldet. Laut Dr. Rühling seien diese Mittel für Veranstaltungen und Marketing beim Aufbau des Kunsthauses, vor allem mit Blick auf den 120. Geburtstag von Otto Dix, vorgesehen gewesen. Als Grundlage für die Anmeldung gab der Fachdienstleiter gegenüber dem Oberbürgermeister an, sehe er den Stadtratsbeschluss zum "Entwicklungskonzept der Museen", in dem enthalten sei, dass die für das Marketing "erforderlichen Mittel… in einer eigenen Haushaltsposition zusätzlich zum Museumsbudget in den jeweiligen Haushaltsplänen einzustellen" sind.
Den Aufbau des Kunsthauses habe der Stadtrat zuletzt am 17. Februar 2011 mit dem Beschluss zur Verlagerung des Museums für Angewandte Kunst "in die Orangerie und das Kunsthaus Gera" bekräftigt.
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