Letzte gemeinsame Probe im Konzertsaal! - Orgelnacht 2014 in Gera vereint am 26. April Philharmonischen Chor und Kirchenchöre der Stadt zu einem gemeinsamen Konzert

Gemeinsame Probe aller beteiligten Chöre im Konzertsaal des Theaters Gera
 
Chordirektor der Theater & Philharmonie Thüringen Gera-Altenburg Holger Krause bei der Arbeit
Gera: Theater | Für das Abschlusskonzert zur Orgelnacht am Samstag, den 26.April proben noch einmal alle Chöre unter ihren Chorleitern im Konzertsaal. Unter der geübten Anleitung gewinnen Werke von Mendelsohn Bartholdy, Vierne oder Rheinberger an Ausdrucksstärke und Schönheit. Die Orgelnacht beginnt jeweils mit 45-minütigen Orgelkonzerten um 18.00 Uhr in den Stadtkirchen St. Salvator, St. Johannis und St. Marien in Gera-Untermhaus. Ab 19.30 Uhr erwarten über 100 Sängerinnen und Sänger die Besucher im Konzertsaal des Theaters. Als Solistin ist Akiho Tsujii aus Japan dabei.
Es ist ein gemeinsames musikalisches Projekt zwischen den Kirchen des Kirchenkreises, der Katholischen Kirche und der Theater & Philharmonie Thüringen. Unter dem Namen "Die Königin der Instrumente lädt ein" wird erstmalig eine Orgelnacht im Theater stattfinden. Seit vielen Jahren zählt die Orgelnacht in Gera zu den festen Bestandteilen kirchenmusikalischer Veranstaltungen im Kirchenkreis. Dabei kommen stets unkonventionelle und abwechslungsreiche Konzepte zur Anwendung, die die Königin der Instrumente in den Focus des Abends rücken.
"Es ist unglaublich bereichernd, wenn verschiedene Chöre zusammenkommen." findet Holger Krause, Chordirektor der Theater & Philharmonie Thüringen Gera-Altenburg, "Den Kontakt und Austausch zwischen Ensembles finde ich immer sehr gut."
Bereits 2011 entstanden erste Ideen für ein gemeinsames Chorprojekt zwischen den Kirchenchören Geras, der Umgebung und dem Chor des Theaters. Kantorin Réka-Zsuzsánna Fülöp und KMD Michael Formella von der katholischen Kirche nahmen dazu erste Gespräche mit dem damaligen Chorleiter des Philharmonischen Chores auf. Die Auswahl der Chorstücke und detaillierte Absprachen unter Federführung von Kantor Martin Hesse konkretisierten später das Projekt. Die Chöre unter Leitung von Kantor Martin Hesse, Propsteikantor Patrick Kabjoll und Kirchenmusikdirektor Michael Formella bereiten sich seit mehreren Monaten auf das gemeinsame Chorkonzert vor. Die Sängerinnen und Sänger vom Heinrich-Schütz-Chor Gera, vom Kirchenchor Weida, von der Katholischen Sankt-Elisabeth-Kirche, der Pater-Kolbe-Kirche und vom Domchor Zeitz werden gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor im Konzertsaal musizieren. Auf dem Programm steht ausschließlich geistliche Chormusik aus der Epoche der Romantik, Werke von Louis Vierne, Anton Bruckner, Felix Mendelsohn Bartholdy, César Frank, Josef Gabriel Rheinberger und Hans Hiller. Martin Hesse betont, dass eine gute Vorbereitung für das Gelingen äußerst wichtig ist und das Zusammenwirken aller Chorsänger unter einem Dirigenten hohe Konzentration und Ansprüche in sich birgt. Im zweiten Teil des Konzertabends werden die Kantoren solistisch an der großen Sauer-Orgel aus dem Jahre 1977 im Konzertsaal zu horen sein,
"Das Projekt ist ungewöhnlich, neu für unser Haus und wird mit viel Interesse verfolgt", sagt Holger Krause und meint, dass diese Idee durchaus zukunftsträchtig erscheint und dies nicht das letzte gemeinsame musikalische Projekt mit den Kirchen der Stadt Gera werden soll.
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