Matthias Gehler bei den Songtagen Gera

Matthias Gehler
Gera: Trinitatiskirche | Vor knapp 25 Jahren hat Matthias Gehler seine Gitarre in die Ecke gestellt und seither keine Konzerte mehr gegeben. Einer der letzten großen Auftritte war 1990 zur Eröffnung des Schleswig-Holstein-Festivals bei Justus Franz. Und dann gab es noch ein internes Konzert für die Journalisten aus aller Welt, die in Berlin den Vereinigungsprozess beobachtet hatten – ein Abschiedskonzert als Staatsekretär und Regierungssprecher – moderiert von Angela Merkel, die Gehlers Stellvertreterin war. Dann ist er in den Journalismus zurückgekehrt, lebt und arbeitet in Thüringen beim MDR als Chefredakteur.

Rückblickend auf die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung ermutigten Freunde und Veranstalter den ehemaligen Liedermacher, seinen alten Koffer zu öffnen und das Material von damals zu sichten. Entstanden sind eine CD mit Liedern und ein Buch mit Liedtexten und kurzweiligen Geschichten, die jeweils die Hintergründe erzählen. Junge Studiomusiker, Produzenten und Beteiligte an dem Projekt zeigten sich überrascht von der Aktualität der Themen und der Kraft der Worte.

Matthias Gehler stellte bei den Songtagen Gera sein Buch in einer von Willi Wild moderierten Lese- und Liedfolge mit dem Titel „Wenn Gedanken Flügel hätten“ in der Trinitatiskirche vor.

Weiter geht es bei den Songtagen Gera am 13. Mai, 21 Uhr, mit Sinéad O’Connor im Kultur- und Kongresszentrum Gera.

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