Meldungen zum Clubzentrum Comma nicht korrekt: Verkauf und beschränkte Ausschreibung nicht vorgesehen

Gera: Comma | Entgegen anderslautender Meldungen, teilt die Leiterin des Kultur- und Veranstaltungsmanagement Gisela Pflume mit, dass bei dem städtischen Veranstaltungshaus Comma mit der Gaststätte Comm'ode weder ein Verkauf noch ein beschränktes Vergabeverfahren geplant ist.

Vorgesehen ist lediglich die Vermietung der Einrichtung über ein Interessenbekundungsverfahren. Das ist ein Verfahren zur Markterhebung, ob eine städtische Leistung nicht auch durch private Anbieter und für die Stadt attraktiver und wirtschaftlicher erbracht werden kann.

Erst nach Sichtung und Bewertung der Konzepte kann entschieden werden, ob es überhaupt zu einer privaten Vermietung der Einrichtung als öffentlich zugängliches Veranstaltungshaus mit Gaststättenbetrieb kommen wird. Das Interessenbekundungsverfahren wird in einer der nächsten Ausgaben des Kommunalen Anzeigers veröffentlicht, daher kann zum jetzigen Zeitpunkt auf Details nicht eingegangen werden.

Richtig ist, dass der jährliche städtische Zuschuss für das Haus über 300.000 Euro beträgt. Daher wurden in den letzten zwei Jahren strukturelle Maßnahmen ergriffen wie auch kulturelle Angebote geprüft und teilweise verändert.

Beides hat nicht den notwendigen betriebswirtschaftlichen Erfolg gebracht. Das wurde mit allen Beschäftigten im Comma bereits mehrfach ausgewertet ehe man sich für die Variante der Interessenbekundung entschieden hat. Die Mitarbeiter und der Personalrat sind selbstverständlich in diesen Prozess von Anfang an einbezogen. Fest steht auch, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird.
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