Podiumsgespräch in Geraer Ausstellung „Schaffens(t)räume“

Kurator Paul Kaiser (links) und Kurator Holger Peter Saupe in der Sonderausstellung "Schaffens(t)räume. Atelierbilder und Künstlermythen in der ostdeutschen Kunst" in der Orangerie Gera.
Gera: Kunstsammlung | Im Rahmen der Ausstellung „Schaffens(t)räume. Atelierbilder und Künstlermythen in der ostdeutschen Kunst“ setzt die Kunstsammlung Gera am Mittwoch, 16. Januar, 19.00 Uhr ihre Veranstaltungsreihe mit einem Podiumsgespräch in der Orangerie fort. Dem Thema „Hofkünstler und Dissidenten. DDR-Künstlerrollen im Konflikt“ widmen sich der renommierte Kunsthistoriker und Ausstellungskurator Dr. Eckhart Gillen (Berlin), der Forschungskoordinator des BMBF-Verbundprojektes „Bildatlas: Kunst in der DDR Dr. Paul Kaiser (Dresden), und der Leiter der Kunstsammlung Gera Holger Peter Saupe. Anhand der in der Schau zu sehenden Atelierbilder lassen sich die Situation sowie das Selbst- und Rollenverständnis der Künstler nachvollziehen. So wird die Ausprägung konkurrierender Künstlerrollen in der DDR an wesentlichen Werken verdeutlicht. Der Konflikt zwischen einer vom Sozialistischen Realismus geprägten „DDR-Kunst“ und einer sich von den Normzwängen in zahlreichen Konflikten emanzipierenden „Kunst in der DDR“ zeigt sich ebenso an den bildnerischen Selbstinszenierungen der Künstler wie in der künstlerischen Thematisierung und sozialen Funktionalität der Ateliers zwischen Fluchtort und Repräsentationsraum. Kontinuitäten und Brüche in der Etablierungsgeschichte der modernen Künstlerrolle im Kunstsystem DDR werden deutlich. Alle interessierten Besucher sind eingeladen.

Mehr zur Ausstellung inklusive einem virtuellen Rundgang finden Sie hier:

http://www.meinanzeiger.de/gera/kultur/schaffenstr...
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