Songtage-Bergfest mit Martin and James im Comma Gera

Bergfest bei den 7. Geraer Songtagen.
Gera: Clubzentrum COMMA |

Bergfest bei den 7. Geraer Songtagen mit Martin and James im Clubzentrum Comma. Zeit, die beiden Songtagemacher Daniel Zein und Stefan Wenzel Fazit ziehen zu lassen.

Rein körperlich gesehen haben sie die Comma-Bühne wohl nicht ausgefüllt. Musikalisch aber schon. Wer dachte, dass die beiden Schotten Martin and James mit dem Dudelsack in Gera anreisen, der irrte. Gitarren hatten sie im Gepäck, ein kleines Schlagzeug, ein Keyboard und Verstärker und natürlich ihre neue Scheibe "Life's a show". Ein gelungenes Bergfest mit Martin and James im Comma, die übrigens derzeit Wahl-Berliner sind.

Zeit, Fazit der ersten Hälfte zu ziehen. "Was? Es ist schon Bergfest? Pohlmann hat doch - rein gefühlsmäßig - erst gestern die Songtage eröffnet", wundert sich Songtagemacher Stefan Wenzel. Sein Kollege Daniel Zein erklärt das Phänomen: Der erste Monate der Songtage ist immer vollgepackter. Deshalb rast die Zeit so." Er freut sich, dass das Publikum den Songtagen treu geblieben ist und Wenzel fügt an, dass es in der ersten Hälfte bereits jede Menge Überraschungen gab und kommt gleich wieder auf das Pohlmann-Konzert zu sprechen. Für Zein war der Auftritt von Kjellvander ganz großes Kino. Ebenso Next Stop: Horizon. "Wenn man bedenkt, dass man mit ihnen auch einen großen Saal füllen könnte! Aber wir versuchen ja immer, für jeden Künstler einen passenden Auftrittsort zu finden. Und Next Stop: Horizon und die Manufaktur haben bestens harmoniert."

Von einer hervorragenden Premierenüberraschung spricht Wenzel beim Dead or Alive. Slam-Veranstaltungen als solches sind ja auch für die Songtagemacher nicht neu. Die Slamer allerdings gegen Profis antreten zu lassen schon. "Die haben sich bereits vor der Veranstaltung ein köstliches Wortgefecht gegeben", schwärmt Zein heute noch.

Eine weitere Premiere bei der 7. Auflage der Songtage war die Veranstaltung Cäsar - Semper Fidelis. Ein Musiker, der bereits seit über fünf Jahren nicht mehr unter uns weilt, dann stand im Mittelpunkt des Abends. "Das Konzept ging auf. Die Veranstaltung kam sehr gut beim Publikum an", so Zein. Schönster Moment dieser Gänsehautaktion war für ihn, als Edo Zanki seinen gecoverten Silly-Song zum Besten gab. Seinen Respekt äußert Zein auch gegenüber Ulla Meinecke: "Ihr ging es an diesem Abend nicht gut. Sie stand dennoch auf der Bühne und keiner im Publikum hat davon etwas gemerkt!".

Die Hälfte ist geschafft. Die zweite steht vor uns. Stefan Wenzel freut sich unter anderem auf Jonathan Kluth, auf Caracol, Wallis Bird, und ... Daniel Zein fügt noch Arstidir sozusagen als Weltmusik-Beitrag innerhalb der Songtage an. Und er ist sich sicher, dass die Trinitatiskirche dafür eine perfekte Kulisse abgibt.


Weiter geht es bei den 7. Geraer Songtagen am 12. April, 20.30 Uhr, mit Bünger in der Stadt- und Regionalbibliothek Gera. Komplettes Songtage-Programm.
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