Südamerikanisches Temperament und entspannte Atmosphäre beim 2. Jazz- und Weinfest

Der Mohrenplatz in Gera-Untermhaus - beeindruckende Kulisse für das 2. Jazz- und Weinfest in Gera
 
Sofia Rei überzeugt mit lateinamerikanischem Temperament in der Marienkirche Untermhaus
Gera: Untermhaus | „Nun erst recht“, so die einhellige Meinung aller Organisatoren, die trotz starker Auswirkungen, die das Hochwasser am ersten Juniwochenende im Stadtteil Gera-Untermhaus anrichtetet, am Jazz- und Weinfest vom 14.-16. Juni festhielten.
Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Viele Besucher strömten an den drei Tagen in den Stadtteil, der am Ufer der Weißen Elster liegt und durch die Flut besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Fotos zeigen den Besuchern die verheerenden Ausmaße in den drei Scheunen des Hofgutes und an der feuchten Wand ist der Wasserstand im Gebäude noch gut ersichtlich. Dank vieler freiwilliger Helfer konnte das Hofgut schon eine Woche später wieder geöffnet werden.
Im Hof boten Winzer aus allen Teilen Deutschlands ihre leckeren Weine an. Der BUGA- Förderverein lud die großen und kleinen Besucher am Samstag zu selbst gebackenen Kuchen und kleinen leckeren Überraschungen zum Kindertag ein.
Auch kulturell wurde an den drei Tagen viel geboten.
Am Freitagabend lockte Artfullsounds zu einem Konzert mit Sofia Rei in die Kirche St. Marien Untermhaus. Sofia Rei ist in Argentinien aufwachsen, lebt in York und ist wahrlich ein echtes Highlight in der internationalen Folk- und Jazzszene. Sie hat Operngesang studiert und begeistert mir einer beeindruckenden starken und mitreißenden Stimme, die von Song zu Song eine anderen Klangfarbe vermittelt.
“De Tierra Y Oro”, (die Erde und Gold) heißt das aktuelle Album der Argentinierin. „Ein Album voller Geschichten und Rhythmen ihren zahlreichen Reisen and Erfahrungen, das in Sound, Poesie und Klangfarbe überzeugt.“ , heißt es in einem beeindruckenden Statement zu dieser Veröffentlichung. So erleben die Zuhörer an diesen Abend ein südamerikanisches musikalisches Feuerwerk. Lateinamerikanische Rhythmen, Poesie und wahre Liebe ist in ihrer Musik allgegenwärtig. Die Multiinstrumentalistin (Gesang, Percussion und Charango) Sofia Rei kann an diesem Abend auf die musikalische Begleitung von JC Maillard (Gitarre) und Tupac Mantilla (Percussion) zählen. Der fantasievolle Einsatz von unterschiedlichen Percussion Instrumenten ist für die Besucher ein besonderer Genuss für Auge und Ohr. In einem zweistündigen Programm erlebten die Zuhörer eine gut gelaunte Sofia Rei und sichtlich spielfreudige Musiker.
Ausgelassene Stimmung herrschte auch an den beiden folgenden Tagen. Bei „vollen Hause“ konnte am Samstag bis spät in die laue Sommernacht hinein gefeiert werden.
Sommerwetter lockte auch am Sonntagnachmittag Besucher und Familien nach Untermhaus. "Die speziellen Gäste“ erwarteten die Besucher am Mohrenplatz mit Musik im Stile der zwanziger Jahre. Amüsant und sehr sympathisch präsentiert, luden sie so manchen Passanten zum Verweilen ein.
Sehr zufrieden zeigte sich auch Bernd Rickmann, Projektleiter vom BUGA-Förderverein, der federführend für die Organisation verantwortlich zeichnete.
„Das Jazz- und Weinfest hat sich weiterentwickelt. Es ist gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Wir können zufrieden sein, haben wir doch einen guten Grundstein gelegt für das kommende Jahr“. Die Zusammenarbeit der Organisatoren schätzt Bernd Rickmann als hervorragend ein.
Das sieht auch Daniel Zein von Artfullsounds ähnlich, der besonders die gute Stimmung und die belebende und entspannte Atmosphäre am Samstagabend lobt, die diesem Fest ein ganz besonderes Flair verliehen hat.
Mit Astrid North haben sich die Organisatoren einen echten musikalischen Höhepunkt für den Abschluss der drei Tage aufgespart. Die geborene Berlinerin mit amerikanischen Wurzeln überzeugte mit ihren selbst geschriebenen Liedern, die sofort ins Ohr und unter die Haut gehen. Die sympathische Sängerin und Songwriterin suchte sofort den direkten Kontakt zum Publikum. Mit ihrem Soloprogramm zum Piano eroberte sie sogleich die Herzen der zahlreichen Zuhörer auf dem Mohrenplatz. Ihre Musik ist voller Atmosphäre, mal sanft, mal rau, mal intim. Astrid North hatte einige Premieren ihrer Lieder zum Piano mit nach Gera mitgebracht. Als kleines Dankeschön erhielten interessierte Besucher nach dem Konzert ein Gratisdownload eines ihrer Lieder.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 27.06.2013 | 21:21  
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Wolfgang Hesse aus Gera | 27.06.2013 | 22:42  
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