Unterstützung für die Idee „Gersche Meile“ - Grafik-Ausstellung von Christian Lüttich im Wirtshaus „Finkenstube“

Kirche St. Salvator
Gera. Der 1934 in Weimar geborene Christian Lüttich gehört zu den dienstältesten Künstlern, die mit ihrem Schaffen für eine lebendige Kunstszene in der Stadt Gera sorgen. Ihm widmet jetzt die „Finkenstube“, das Wirtshaus am Hofwiesenpark, eine kleine Personalausstellung in ihren Gasträumen. Gezeigt werden zwanzig Grafiken, die Christian Lüttichs enge künstlerische Beziehung zur Stadt Gera und ihrer Umgebung in den Mittelpunkt stellen. Man folgt etwa seinem Blick über die Dächer der Altstadt, oder auf die berühmte Dix’sche Perspektive zur Marienkirche in Gera-Untermhaus.

Christian Lüttich studierte nach einer Lehre als Buchbinder in den fünfziger Jahren an der Fachschule für angewandte Kunst in Magdeburg bei Eberhard Binder, in Erfurt und Leipzig bei Hajo Rose und Walther Polenz. Er war zunächst Gebrauchswerber bei der DEWAG in Gera und wählte nach sieben Jahren als freischaffender Grafiker in Weimar die Stadt Gera ab 1971 zum Mittelpunkt seines Arbeitens und Lebens. Besondere Verdienste erwarb er sich u.a. als Zirkel- und Workshopleiter im bildnerischen Volksschaffen.

Die Idee zu dieser Präsentation im Wirtshaus „Finkenstube“ haben Christian Lüttich, der Geraer Kunstpädagoge Wulf Gruber und Gastwirt Uwe Kutschmar gemeinsam entwickelt und umgesetzt. „Sie entspricht den Intentionen Christian Lüttichs, bildende Kunst als Begleiter des Lebensalltags zu sehen“, erklärt Uwe Kutschmar. Er kenne und schätze den Künstler seit langem; bereits 1998 führte Christian Lüttich in der „Finkenstube“ eine Wandmalerei aus.

„Wir befinden uns in unmittelbarer Nachbarschaft zum künftigen Kunsthaus und zur Kunstsammlung. Das Vorhaben, Gera als Stadt der bildenden Kunst populär und damit für Besucher interessant zu machen, findet meine volle Unterstützung“, betont der Gastwirt.

Die Ausstellung verstehe er auch als einen Beitrag, die „Gersche Meile“ entwickeln zu helfen.

Die „Gersche Meile“, konzipiert vom Verein Ja für Gera e.V., nimmt die Schlossachse, an historischen Gebäuden entlang durch die Stadt, die Kulturachse und die sich in Entwicklung befindliche Kunst-, Mode- und Genussmeile von Kirchstraße, Markt bis Steinweg ins Blickfeld.

„Der Verein Ja für Gera hat mit der ‚Gerschen Meile’ ein Zeichen gesetzt, wie man im Miteinander von Gewerbetreibenden, Kunst und Kultur das Potenzial unserer Stadt nutzen und ihr wirtschaftliches Vorankommen fördern kann.“ Den Werken von Christian Lüttich sollen weitere Ausstellungen mit Arbeiten von Künstler aus der Region in der „Finkenstube“ folgen.
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