Urlaub auf der Ebernburg. Erholung pur in der Pfalz

Die Ebernburg
Es gibt so schöne Ecken in Deutschland zu entdecken. Deshalb waren wir sehr froh, dass uns der Weg mit Familie hierher geführt hatte: in die Pfalz.

Auf der Ebernburg war in den letzten 30 Jahren viel für die Erhaltung und Gestaltung der "Wartburg des Westens" getan worden. Es entstand eine attraktive Bildungs- und Familienerholungsstätte der Evangelischen Kirche. So hatten wir eine tolle Unterkunft, eine wunderbare Aussicht auf die reizvolle Landschaft mit den steil abfallenden Bergen und zugleich einen idealen Ausgangspunkt für die vielfältigen Ausflüge in die nähere Umgebung.

Wir mussten nicht weit fahren, um mit unseren Kindern Schönes zu sehen und zu erleben. Die Doppelgemeinde Bad Münster am Stein – Ebernburg bot schon allerhand. So gab es unterhalb der Burg zahlreiche historische Häuser mit Weinlokalen. Doch auch Bad Münster mit dem Rheingrafenstein als Ausflugsziel, dem Kurpark mit Fachwerkkurhaus und Tretbootverleih sowie einem hübschen Freibad mit Thermalsolebewegungsbecken waren schon eine Reise wert. Etwas entfernter liegt der Ort Bad Sobernheim. Hier befindet sich der älteste Barfußpfad Deutschlands. Es war schon interessant und erlebnisreich, auf 2,8 km die verschiedenen Parcours zu durchlaufen. Der Lehmmatschweg und das Durchschreiten einer Furt der Nahe waren die absoluten Highlights.

Romantisch eingebettet in einen kleinen Wald auf einer Anhöhe gelegen ist das erste Kloster, in dem die berühmte Hildegard von Bingen, die sich um Naturheilkunde und die Erforschung und Anwendung von Heilkräutern verdient gemacht hat. Hier tut aber eine zeitnahe Kur und touristische Erschließung not. Ein Ausflug in das historische Städtchen Meisenheim war außerdem sehr lohnenswert und voller Romantik.

Und da Reisen zuweilen auch politisch bildet interessierte uns die Situation der Kurstadt Bad Münster am Stein - Ebernburg mit ihren 4000 Einwohnern. Und hier sieht es mit einem Schuldenberg von 32 Millionen Euro nicht gerade rosig aus, was man auch an den leerstehenden Geschäften und einigen alten Kurhäusern bemerken konnte. Wir finden es sehr bedauerlich, dass nach der Fusion der zwei Gemeinden der Rheingrafenstein und nicht die romantische Burg als Wahrzeichen der Stadt fungiert. Ein Zusammenschluss mit dem wirtschafltich gut aufgestellten Bad Kreuznach soll die finanzielle Misere der Stadt beheben.

Also: Es geht auch andern Kommunen nicht gut. Gera ist da nicht allein und nicht am ärgsten dran. Und trotzdem kann man wunderbar Urlaub machen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
21 Kommentare
2.146
Regina Pfeiler (aus Gera) aus Gera | 10.08.2012 | 17:20  
5.691
Petra Seidel aus Weimar | 10.08.2012 | 19:34  
6.472
Mariett Demirelli aus Erfurt | 10.08.2012 | 20:50  
2.250
Ulf Wirrbach aus Gotha | 10.08.2012 | 23:02  
1.048
Regina Kleiber aus Sondershausen | 10.08.2012 | 23:13  
6.472
Mariett Demirelli aus Erfurt | 10.08.2012 | 23:29  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 12.08.2012 | 13:06  
5.691
Petra Seidel aus Weimar | 12.08.2012 | 14:13  
6.472
Mariett Demirelli aus Erfurt | 12.08.2012 | 21:54  
2.146
Regina Pfeiler (aus Gera) aus Gera | 12.08.2012 | 22:10  
7.498
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 13.08.2012 | 11:10  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 13.08.2012 | 20:57  
7.498
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 13.08.2012 | 23:11  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 14.08.2012 | 22:11  
7.498
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 14.08.2012 | 23:26  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 15.08.2012 | 07:37  
5.691
Petra Seidel aus Weimar | 16.08.2012 | 10:42  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 18.08.2012 | 23:16  
5.691
Petra Seidel aus Weimar | 20.08.2012 | 09:24  
7.498
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 20.08.2012 | 15:47  
12.763
Renate Jung aus Erfurt | 20.08.2012 | 23:38  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige