Waren zwei Brüder einst in Sachsen! Der Prinzenraub zu Altenburg im Jahr des Herrn 1455

Der Kunz von Kauffungen entführt gerade über die Strickleiter die Prinzen Ernst und Albrecht aus dem Schlossturm zu Altenburg.
Altenburg: Schloss | Am vergangenen Wochenende hatten meine Frau und ich das Vergnügen, eine Vorstellung der Altenburger Prinzenraub Festspiele anzuschauen. Wir haben schon viel darüber gehört. Aber die Aufführung noch nie gesehen. Das musste sich ändern, zumal es in diesem Jahr (bis 10.07.) vorerst die letzten Aufführungen sein sollen.

Eine Stunde vor Beginn kamen wir auf dem Schlosshof in Altenburg an. Dort herrschte bereits ein reges mittelalterliches Treiben. Man bekam bereits hier viel zu sehen und zu hören. Und für das leibliche Wohl wurde auch bestens gesorgt. So verging die Zeit bis 18 Uhr wie im Flug.

Mittlerweile begann es leicht zu regnen. Im Tribühnentrakt bekam jedoch jeder Zuschauer von den Einweisern eine Regenplane ausgändigt, so dass es jetzt trotz Regenwetter endlich losgehen konnte.

Schon mit Beginn des ersten Bühnenbildes waren wir überwältigt und begeistert von dem aktionsreichen Ablauf. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Und so verlief die ganze Vorstellung, ohne Rast und Ruh...

Die Schauspieler und Kleindarsteller gaben trotz der widrigen Wetterbedingungen ihr Bestes und bescherten uns somit ein unvergessliches Urlaubserlebnis. Mir persönlich hat besonders die Schauspielerin Vanessa Rose als Trina gefallen. Sie zog das Publikum von Anfang an in Ihren Bann und war sozusagen das Tüpfelchen auf dem "i"!

Die Festspiele machen ihren Namen alle Ehre, was natürlich auch der hervorragenden Organisation durch die Festspielleitung zu verdanken ist.

Übrigens: In der Überschrift steht "... einst in Sachsen...". Wer es noch nicht wissen sollte, Altenburg gehört seit 1990 wieder zu Thüringen!

Weitere Informationen und Hintergründe unter www.prinzenraub.de
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