Drei für den Zschochernplatz

(v.li).: Baudezernent Ramon Miller, Tobias Friedrich vom Buga-Förderverein und Volker Tauchert vom Verein „Ja für Gera“ an der Drehkugel auf dem Zschochernplatz, der mit bürgerschaftlichem und städtischem Engagement neu belebt und verschönert werden soll.
GERA. Drei für einen: Der Verein „Ja für Gera“, der Buga-Förderverein und die Stadtverwaltung machen bei ihrer 8. Grünwerkstatt Nägel mit Köpfen für erste Maßnahmen auf dem Zschochernplatz. Hierbei dreht sich alles um die Wiederbelebung und Verschönerung dieses zentralen Platzes im Zentrum der Stadt durch ehrenamtliche und städtische Aktivitäten. Auch einige der anliegenden Geschäfte haben signalisiert, dabei mitzuwirken. Denn wer momentan diesen Platz besucht, den empfängt Tristesse. Die Hochbeete sind ungepflegt, Unkraut wuchert, Geländer, Brunnen und Bänke haben ihre beste Zeit hinter sich. Auch die drehbare Spielkugel für die Jüngsten sieht optisch alles andere als einladend aus.

Ziel ist es, den Zschochernplatz mit geringem Kostenaufwand kurzfristig attraktiver zu gestalten. Im ersten Streich gehen Vereinsmitglieder jetzt gemeinsam mit dem Fachdienst Stadtgrün dem Unkraut an den Kragen. Nach der Ferienzeit soll es frische Farbe für das Schmiedewerk des Brunnens, das Geländer sowie für die vorhandenen Bänke geben. „Dafür suchen wir noch Freiwillige sowie Sponsoren für die Farbe“, sagt Tobias Friedrich, Vorsitzender des Buga-Fördervereins. Auch die Drehkugel soll einen neuen Anstrich erhalten. Hier können sich gern kreative Köpfe einbringen, die das umsetzen. Ob cooles Graffiti oder andere Gestaltung - gute Vorschläge sind willkommen. Zusätzlich gibt es Überlegungen zum Aufstellen zusätzlicher Sitzgelegenheiten. Auch hinsichtlich der Außengastronomie soll mit kleinen Maßnahmen und in Zusammenwirken mit den Gastronomen ein freundlicheres Flair geschaffen werden.
Bei Bedarf könnte der Verein „Ja für Gera“ dafür Blumenkästen und –ampeln beisteuern. Ein neues Beleuchtungskonzept steht im nächsten Jahr auf dem Plan. Ein weiterer Vorschlag der „Drei“ wäre, die Fußgängerzone in der Zschochernstraße für den Anliegerverkehr freizugeben und einen verkehrsberuhigten Bereich zu schaffen. „Die grundlegenden baulichen Voraussetzungen dafür bestehen bereits, auch hinsichtlich der Parkplätze. Der Aufwand wäre sehr überschaubar und finanziell keine große Sache“, erläutert der städtische Baudezernent Ramon Miller, der den Vorschlag im Bau- und Verkehrsausschuss thematisieren will. Der Platz selbst allerdings bleibe wie bisher Fußgängerzone.

„Für eine Belebung strategischer Art müssen allerdings auf längerfristige Sicht - im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts – auch die angrenzenden Quartiere wie Sorge, Leipziger Straße, Steinweg mit dem Zschochern als Einheit gesehen werden “, so der „Ja für Gera“-Vorsitzende Volker Tauchert.

Freiwillige, Sponsoren und Kreative können sich melden unter: info@ja-fuer-gera.de
k.schumann@foerderverein-buga2007.de
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