Einladung in die Kirche von nebenan. Eine Zeit – Viele Orte „Gottesdienst in 100 Kirchen“ am kommendem Sonntag

Kirchmeister Heiko Knorr und Superintendentin Gabriele Schaller stellen Kerze und Plakat der zweiten Auflage von "Gottesdienst in 100 Kirchen" vor
Gera: Kirchenkreis | Am 23.Juni 2013 werden zeitgleich um 10.00 Uhr die Glocken von etwa 70 Kirchen in Gera und Umgebung erklingen und mit gleicher Liturgie zu einem einheitlichen Gottesdienst einladen. Vor einem Jahr als eine Premiere gestartet, wird an diesem Sonntag in Gera und Umgebung wieder ein „Gottesdienst in 100 Kirchen“ gefeiert. Ziel der Aktion ist es, die Türen möglichst aller Stadt- und Dorfkirchen für Christen, Gäste und alle Interessierte zur gleichen Zeit zu öffnen.
Der gute Zuspruch des Vorjahres hat die Organisatoren bestärkt, diese Aktion in diesem Jahr zu wiederholen. „Wir haben eine unheimlich große positive Resonanz bekommen. Es sind viele Menschen in die Gottesdienste gekommen, darunter viele, die eher selten in eine Kirche gehen“, erinnert sich Kirchmeister Heiko Knorr. Die Grundidee stammt aus dem Jahre 2006, als erstmalig ein „Gleichzeitiggottesdienst“ im Kirchenkreis Egeln in 123 Kirchen stattfand.
In Gera wurde im vergangenen Jahr der Vorschlag in allen Gremien des Kirchenkreises sofort befürwortet.
Das hochaktuelle Thema Zeit bildet in diesem Jahr den Kernpunkt für Lieder und Texte des einheitlichen Gottesdienstes.
Pfarrer Christian Kurzke aus Rüdersdorf hat die Predigt unter das Bibelwort: „Ein Jegliches hat seine Zeit…“ gestellt. „Nachbarn, Freunde, Verwandte, Fremde gehen aufeinander zu, schenken sich Zeit – Zeit zum Schweigen und Reden, zum Klagen und Danken, zum Weinen und Lachen, zum Durchatmen und Auftanken“, charakterisiert Mitorganisatorin Dagmar Wunder aus Bramenau das Anliegen diese Themas.
Viele Ehrenamtliche werden in die Rolle vom hauptamtlichen Lektoren oder Kirchenmusikern schlüpfen. In jeder beteiligten Kirche wird es Livemusik geben. Weit über 130 Mitwirkende bereiten sich schon fleißig darauf vor. Die ehrenamtlichen Lektoren und Musiker sind stolz auf das, was sie an diesem Sonntag auf die Beine stellen werden. Je mehr Leute mitmachen, desto mehr Menschen wird es in die Kirche ziehen, um das Vorbereitete mitzuerleben.
Auch Kindertagesstätten und Grundschulen waren zur Vorbereitung aufgerufen. So bastelten zum Beispiel die Kinder der evangelischen Kita „Löwenzahn“ gemeinsam mit Gemeindepädagogen Stefan Fratte bunte Uhren für die Stadtkirche St. Salvator. Stefan Fratte wird an diesem Tag den Gottesdienst leiten.
Wie im Vorjahr erwarten alle Beteiligten einen Tag zur Stärkung der eigenen Gemeinden und des Kirchenkreises. „Der Gottesdienst in 100 Kirchen soll sich zu einer Tradition in Gera entwickeln“, wünscht sich Superintendentin Gabriele Schaller.

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2 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 21.06.2013 | 12:46  
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Hannelore Grünler aus Artern | 27.06.2013 | 19:55  
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