Eintauchen in unsichtbare Welten - Unsichtbares sichtbar machen - Sparkassenwettbewerb „Natur-er-leben“ weckte kindliche Neugier und Forscherdrang

Jonas Koch mit seinem Modell der untergehenden Titanic.
  Gera. Eintauchen in unsichtbare Welten, dass Unsichtbare sichtbar machen, so das Motto des diesjährigen Wettbewerbes „Natur-er-leben“ der Sparkasse Gera-Greiz, an dem sich Hunderte von Schülerinnen und Schüler aus der Otto-Dix-Stadt Gera und dem Landkreis Greiz beteiligt hatten.

Die über 300 Einsendungen zum Quiz und die 83 Exponate zum Ideenwettbewerb zeigten bei den jungen Naturforschern das große Interesse daran, sich einfach einzulassen auf "das Etwas andere Naturerlebnis", den Blick hinter die Dinge zu wagen, um die Sinne neu zu schärfen, damit nicht nur die lauten, sondern gerade auch die leisen Wahrnehmungen wieder ins Bewusstsein sickern und den Alltag bereichern können. Aus der Vielzahl der eingereichten Beiträge die Gelungensten auszuwählen, für die Jury aus Vertretern der Sparkasse Gera-Greiz, des Schulamt Gera-Schmölln und des Naturkundemuseums eine schwere Wahl.

Etwas länger deshalb auch die Liste derer, die kürzlich im Barocksaal des Naturkundemuseums für ihren Ideenreichtum und ihre Kreativität geehrt wurden. 30 der Projekte können derzeit im Naturkundemuseum in einer Ausstellung bewundert werden. Die Preise gingen an Klassen, Arbeitsgemeinschaften und Einzelpersonen, darunter auch an den jüngsten Teilnehmer Jonas Koch.

Mit seiner Idee, die am 14. April 1912 mit einem Eisberg kollidierte Titanic nach gut 100 Jahre noch einmal untergehen zu lassen, punktete der 5-jährige Jonas Koch bei der Jury. „Jonas muss das mit der Titanic irgendwann einmal aufgeschnappt haben. Er bastelt gern mit Klebestreifen und Papier, baut gern kleine Kisten“, erzählt seine Mutti. Sie selbst ist Lehrerin an der Grundschule „Otto-Dix“ und hat sich mit ihrer 1a am Sparkassenwettbewerb beteiligt hatte und einen der Preise abräumten.

Mit der 10. Auflage ihres Wettbewerbes „Natur-er-leben“ hatte die Sparkasse Gera-Greiz dazu aufgerufen, in scheinbar unsichtbare Welten abzutauchen, die in Bächen, Teichen und im Boden zu finden sind. So sollten mit Lupe und Mikroskop Tiere und Pflanzen beobachtet und untersucht werden, die nicht immer mit bloßem Auge erkennbar sind. Schüler aus acht Grundschulen, je einer Förder- und Regelschule und einem Gymnasium gingen auf Expedition und machten dabei spannende Entdeckungen, die sie dann in Bildern, Texten und Projekten festhielten.

Die Arbeitsgemeinschaft Natur an der Bergaer Grundschule stellte Herbarien her, um die heimische Pflanzenwelt vorzustellen. Die ersten Klassen der Geraer Bergschule bastelten große Schneeflocken, wie sie unter dem Mikroskop sichtbar werden. Mancher Teilnehmer überraschte mit einer unerwarteten Interpretation des vorgegebenen Themas. So reichte die Lusaner Grundschule „Wilhelm Busch“ eine Nachgestaltung des weltberühmten australischen Barriere-Riffs aus Styropor ein.

„Uns eint die große Aufgabe, bei der Erziehung der jungen Generation auch auf ein Verständnis für den Erhalt der natürlichen Umgebung des Menschen zu achten“, brachte Sparkassenvorstandsmitglied Frank Emrich das Ergebnis dieses Wettbewerbes auf den Punkt. Er dankte allen Beteiligten für die Unterstützung und würdigte vor allem die Kreativität des Wettbewerbes, die viel kindliche Neugier und Forscherdrang widerspiegelten.
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