„Hilfe muss nachhaltig sein“ - Richtfest für ASB-Seniorenpflegeheim im ehemaligen Rittergut in Gera-Rubitz

Hoch über dem Rohbau des ASB-Seniorenpflegeheimes im Geraer Stadtteil Rubitz schwebt die Richtkrone.
 
Eine Torte mit der Ansicht des künftigen ASB-Pflegeheimes, überreicht vom ortsansässigen Bäckermeister Michael Möbius (2.v.l.) an ASB-Vorstandsvorsitzenden Peter Engelbrecht.
Gera-Rubitz. „Unsere Hilfe muss nachhaltig sein, was wir mit unserem Neubau erreichen“, so Peter Engelbrecht, Vorstandsvorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Regionalverband Ostthüringen e.V., anlässlich des Richtfestes für das Seniorenpflegeheim im Geraer Stadtteil Rubitz. Die Richtkrone hochgezogen, während Polier Uwe Fuhrmann von der Firma Wassermann aus Crossen/Elster den traditionellen Richtspruch sprach, kündete vom termingerechten Fortgang der Bauarbeiten am 5,1 Millionen Euro teueren Projekt. Bis zum Jahres Ende sollen den die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Richtfest gefeiert wurde mit den Schaffenden am Bau wie auch mit den Bürgern von Rubitz. Ihnen speziell dankte ASB-Geschäftsführer Hartmut Döhrer für das von ihnen aufgebrachte Verständnis für Baulärm, Schmutz und Staub dankte. Als offenes Haus, so der ASB-Geschäftsführer, soll das Seniorenpflegeheim in das Leben des Ortes eingebunden werden. Einen ersten Vorgeschmack gab es am Tag des Richtfestes. So sorgten die ortsansässige Gaststätte und Bäckerei für das leibliche Wohl der Richtfestgäste.

Dass seitens des Bauherrn auch auf Regionalität geachtet wurde, zeigte sich bei der Auswahl der am Bau beteiligten Gewerbe, was Norbert Hein, Bürgermeister der Otto-Dix-Stadt Gera in seinem Grusswort hervorhob. „Wir als Stadt sind dem ASB dankbar, dass er bei der Wahl für die Gewerbe darauf geachtet hat, dass das Geld in der Region bleibt.“

Dass nicht immer alles so gelaufen ist, wie man es sich vorgestellt hatte, dass es nicht überall, wo man es erwartet hatte, die notwendige Unterstützung gab, wollte Hartmut Döhrer an diesem Tag nicht verschweigen. Dass man dennoch im Zeitplan liegt, dafür dankte der ASB-Geschäftsführer dem Projektsteuerer Dr. Günther Linsel.

Unter den Gästen auch Torsten Knoll, Auftragsmaler aus Teichwolframsdorf, der mit seiner künstlerischen Arbeit, aufgetragen auf eine der erhaltenen Mauern des alten Rittergutes, an ein Stück historischer Ortsgeschichte von Rubitz erinnert.

Das Angebot, das mit 77 Plätzen ausgestattete Seniorenpflegeheim, richtet sich vor allem an Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Mit Park, Streichelzoo, Grillplatz, Brotbackofen und Ziehbrunnen soll gerade ihnen ein menschenwürdiges Leben geboten werden.

Während die Mittagsversorgung für die Bewohner über die Küche im ASB-Seniorenpflegeheim im Grünen Weg gesichert wird, erfolgt die Zubereitung der anderen Mahlzeiten im Haus selbst. So bietet sich für die Bewohner die Möglichkeit, wenn es ihr Wunsch ist, dass sie bei der Zubereitung mithelfen können.

Dass 3-geschossige Gebäudeteil wird durch ein Flachdach abgeschlossen. Der Hauptzugang und Haupteingang des Gebäudes befindet sich im Nordosten des 11.000 Quadratmeter großen Grundstücks aus Richtung Rubitzer Straße. Hier sind auch die erforderlichen Stellplatzflächen mit Pkw-Zufahrt.

Abstellräume wurden den Wohnbereichen zugeordnet. Alle haustechnisch erforderlichen Räume befinden sich im Erdgeschoss. Im mehrgeschossigen Gebäudeteil befinden sich Treppenhaus, Fahrstuhl und zwei Außentreppen.

Die Hauptzufahrt für logistische Zwecke erfolgt von der Lessestraße aus Richtung Südosten. Nach der Pflegekonzeption werden die 77 Bewohner in drei Wohnbereichen mit jeweils 2 Wohngruppen untergebracht. Vorgesehen für die Bewohner sind ausschließlich Einzelbettzimmer. Sowohl die Bewohnerzimmer als auch die Bewohnerbäder sowie innere und äußere Bewegungsflächen sind barrierefrei und rollstuhlgerecht angelegt. Die Größe der Bewohnerzimmer entspricht den Anforderungen der Heimmindestbauverordnung und beträgt damit jeweils 16 Quadratmeter. Die Größe der Bewohnerbäder liegt bei jeweils 6 Quadratmetern. Zusätzlich gibt es im Haus drei Pflegbäder, ausgestattet mit Wanne, WC und Waschtisch, mit einer Größe von ca. 20 Quadratmeter.

Komplettiert wird das Nutzerkonzept durch drei Speiseräume mit jeweils einer Therapieküche sowie einem großen Kulturraum mit Küchenzelle.
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