Mein Lieblingsbuch: Warum sich Adrian Aniol aus Crossen für „Höhli, Lucie und die Eiselfe“ entscheidet

Kaum ist der fünfte Band von „Höhlis Abenteuer und Geschichten“ erschienen, entstehen bereits die ersten Fotos für die nächsten Geschichten. Adrian Aniol stellt dabei den Höhli dar. Und wie könnte diese Geschichte dann heißen? Wer hat den Regenschirm von Uppo Nalle gemopst?
 
Autor Dr. Holger Christel
Die Auswahl infrage kommender Bücher ist riesig! Stelle dein Lieblingsbuch vor, nennt sich die derzeitige Aufgabe im Deutschunterricht am Friedrich-Schiller-Gymnasium Eisenberg. Kandidaten dafür wären unter anderem Harry Potter, „Gregs Tagebuch 7- Dumm gelaufen!“, „Carlotta, Band 6: Carlotta - Herzklopfen im Internat“, „Wunder. Sieh mich nicht an“, Aktion Kater Theo“ oder „Das knallt dem Frosch die Locken weg“ und viele weitere.

Auch Adrian Aniol hat einiges in seinem Regal stehen. Und doch muss der Fünftklässler nicht lang überlegen, welches Buch er vorstellen möchte. Gleich mit der Aufgabenstellung hat er sich sofort für ein Buch entschieden, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal erschienen war. Wie geht das? Wie soll er sich da vorbereiten können? Woher weiß er dann, was im Buch steht und dass es sein Lieblingsbuch werden könnte?

Der Crossener hat sich für ein Buch entschieden, das garantiert in keiner Bestseller-Liste auftauchen wird. Muss es auch nicht. Es ist schon sein Lieblingsbuch, bevor es überhaupt die Druckerpresse verlassen hat. Der Zehnjährige kommt in diesem Buch selbst vor. Es handelt sich um den 5. Band von „Höhlis Abenteuer und Geschichten“, betitelt mit „Höhli, Lucie und die Eiselfe“.

Während Autor Dr. Holger Christel in den ersten vier Bänden neben dem Text auf Illustrationen setzte, sind im Band 5 auch erstmals Fotos seiner Protagonisten zu sehen. „Für die Mundharmonikageschichte bin ich mit den beiden Hauptfiguren in die Stadt gegangen und habe passend zur Handlung in einem Höhler, an der Salvatorkirche und am alten Stadtmauerturm Fotos gemacht. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht und geht viel schneller zu bewerkstelligen, als die entsprechenden Zeichnungen anzufertigen“, so der schreibende und zeichnende Zahnarzt aus Gera.

Hauptfigur in jedem Band ist natürlich Höhli, dargestellt von Adrian. Er findet das Buch lustig. Um sich auf seinen Schulvortrag rechtzeitig vorbereiten zu können, hat er vom Autor zuvor das Manuskript bekommen. Mittlerweile ist es gedruckt. „Man kann in dem Buch auch einiges lernen, zum Beispiel, was eine Harmonetta ist, die wie ein großer Taschenrechner aussieht“, so Adrian. Aber zu viel möchte der Zehnjährige noch nicht verraten. Vielleicht nur, dass Höhli in der zweiten Geschichte des Buches eine Katastrophe von seiner Stadt abwenden kann. In der ersten Geschichte verschlägt es ihn in den hohen Norden zu den Lappen.

Wer das Kinderbuch aufmerksam liest, wird trotz der erfundenen Geschichten viele Parallelen zu realen Orten von Gera, zu existierenden Personen der Stadt und tatsächlich Stattgefundenem finden. Es sind die Alltagserlebnisse in seiner Heimatstadt, die den Zahnarzt dazu beflügeln, sich amüsante Kindergeschichten rund um den Höhli auszudenken. Und wenn ihm eine spontane Idee dazu kommt, muss er sofort zu Papier und Stift greifen. Am Anfang weiß er meist noch nicht, wie sie ausgeht. „Das kommt beim Schreiben. Ich denke immer, die Geschichten schickt mir Höhli durch seine Magie“, so Dr. Christel.

Viertes Höhlibuch

Drittes Höhlibuch

Wofür man Dr. Holger Christel noch kennt.

Mehr über die Geraer Höhler.
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