Neulandfilm und die Arbeit mit Kindern - Zwei Uraufführungen zum Zehnjährigen Bestehen

Mitwirkende und Filmemacher - Premiere zu "Bei Müller's hat's gebrannt", ein Film über Klatschspiele
 
Michael Werner und Stefan Gabel arbeiten seit 10 Jahren mit Kindern
Filme für Kinder und Erwachsene produziert von und mit Kindern, das ist die Anliegen des Projektes Neulandfilm in der Zusammenarbeit mit dem Filmclub Gera-Pforten e.V. , die anlässlich des 10-jährigen Bestehen zu zwei filmischen Weltpremieren eingeladen haben.
Stefan Gabel begrüßt mit Michael Werner den Leiter des Filmclubs Gera-Pforten e.V. Gemeinsam berichten sie von den Anfängen und von der Arbeit an vielen Projekten, die im Laufe der letzten 10 Jahre „abgedreht“ wurden. In diesem Zeitraum wurden 25-30 Filme gemeinsam produziert.
Doch bevor der erste Film gezeigt wird, geht der Dank an die vielen Dauersponsoren, ohne deren Hilfe wohl weit weniger Filme möglich gewesen wären.
Über diverse Preise können sich Filmemacher und Mitwirkenden freuen. Erst kürzlich konnte beim BSW Filmfestival der Deutschen Bahn ein zweiter Preis für den Film „Geküsst wird erst ab 14“ mit nach Hause genommen werden. Dieser Film bildet den Anfang dieses besonderen Kinoabends. Im Film wird sehr amüsant die Geschichte einer vierten Klasse erzählt und wie durch Aktionen von Eltern und Kindern aus Kontrahenten letztlich Freunde werden können. Während der Dreharbeiten und im Saal, kann man die Freude in den Augen der mitwirkenden Kinder erkennen.
Stefan Gabel arbeitet als Horterzieher an der Staatlichen Grundschule in Gera-Pforten. Er versteht es ausgezeichnet, die Kinder für seine Filmvorhaben zu motivieren.
Mit viel Spielfreude und Engagement sind die kleinen Schauspieler und Kinderreporter dabei, die Ideen der Produzenten umzusetzen. Dabei wird an den Drehtagen und beim Nachbetrachten immer viel gelacht. Auch während der Filmvorführung hört man immer wieder lustige Kommentare der Kinder zu dem Gezeigten.
Die Hammerwerferin Vanessa Pfeifer war einst Schülerin an der Pfortener Schule und damals auch an Filmproduktionen beteiligt. Nun steht die erfolgreiche Sportlerin selbst im Mittelpunkt der ersten Film-Uraufführung „Hammer Hammer“. Im letzten Jahr wurde die Hammerwerferin mit dem Geraer Sportpreis für die herausragende Nachwuchssportlerin geehrt. Kinderreporterin Florentine Reuter begleitet die Geraerin mit nach Jena an die Sportschule, wo Vanessa Pfeifer ihre schulische und sportliche Ausbildung absolviert.
Durch Interviews und Filmaufnahmen wird die Sportlerin sehr sympathisch präsentiert und der Zuschauer erfährt so manch Interessantes über eine nicht ganz alltägliche Sportart.
„Bei Müllers hat’s gebrannt“ heißt der zweite Premierenfilm und hier stehen Klatschspiele im Mittelpunkt. Das wohl bekannteste haben sich die Produzenten ausgesucht und es szenisch zum Leben erweckt. Dr. Waltraud Linder-Beroud vom Deutschen Liederarchiv dem Kinderreporter Paul Hackel verrät, dass Ende der 70-er Jahre diese Art von Spielen entstand und hauptsächlich auf Schulhöfen und Spielplätzen praktiziert wird. In verschiedenen Versionen wird gezeigt, wie die Klatschspiele von den Kindern stets abgeändert werden und der Fantasie damit keine Grenzen gesetzt sind.
Neugierig geworden?
Es besteht für alle Filminteressierte die Möglichkeit sich eine große Auswahl des Schaffens von Neulandfilm auf Youtube anzuschauen. Der Filmclub Pforten hat eigens dafür einen speziellen Account eingerichtet.
(http://www.youtube.com/user/filmclubgerapforten?fe...)
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