Private Fachschule für Wirtschaft und Soziales beim Deutschen Schulpreis ausgezeichnet

Eric Staron aus Gera, Erzieher im 2. Ausbildungsjahr an der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales, zeigt den "Preis der Jury für den Umgang mit Vielfältigkeit". mit dem die Schule beim Deutschen Schulpreises ausgezeichnet wurde.
Gera. Es gibt Schulen, die sich den Herausforderungen der Zeit stellen - die mit neuen Konzepten und erfolgreicher Praxis begeistern, Lernfreude wecken, Perspektiven und Chancen geben. Dazu gehört aus Sicht der Jury die Private Fachschule für Wirtschaft und Soziales mit den Standorten Gera, Erfurt, Jena, Sondershausen und Suhl, die sich erstmals beim Deutschen Schulpreis bewarb. Und gleich den mit 25 000 Euro dotierten „Preis der Jury“ für den besten Umgang mit Vielfältigkeit abräumte. Das Novum: sie war die einzige Berufsschule in freier Trägerschaft unter den 15 nominierten Schulen aller Schulformen.
„Für uns sollte es ein Weg sein, um heraus zu finden, wo wir als Schule stehen – auch im Vergleich zu anderen. Was kann dafür besser sein, als eine unabhängige, kritische Einschätzung von Außen“, beschreibt Geras Teilschulleiterin Susanne Hiltl den Grund für die Bewerbung. Zu den Kriterien, die von Jurymitgliedern vor Ort getestet und bewertet werden, gehören Leistung, Unterrichtsqualität, den Umgang mit Vielfalt, Verantwortung und Schulleben. „Natürlich ist man als Azubi stolz, wenn die eigene Schule als erste in ganz Thüringen Preisträger wird“, sagt Eric Staron aus Gera, Erzieher im 2. Ausbildungsjahr.
Er gehörte zu den ausgewählten Fachschülern, die den Preis bei der Auszeichnungsveranstaltung in Berlin im Beisein der Bundeskanzlerin entgegen nahmen.
Der 20-Jährige beschreibt aus eigener Sicht, warum ‚seine’ Schule diesen Preis für Vielfältigkeit verdient: „Vielfalt bedeutet zum einen, praxisnahe Ausbildung an fünf Standorten der Schule in Thüringen in einem breiten Berufsspektrum und mit guten Konzepten. Aber auch, dass hier jeder eine Chance und Unterstützung bekommt, der sich wirklich dahinter klemmt. Hier lernen Leute mit unterschiedlichsten schulischen Voraussetzungen, Persönlichkeiten und Lebenssituationen – von 16 bis 50 Jahren.“
Für ihn gehört aber auch dazu, dass in die Schüler großes Vertrauen gesetzt wird, vor allem bei der Realisierung von praktischen Projekten, in denen sie in hohem Maße eigenverantwortlich arbeiten dürfen. Vielfalt bedeute, auch auf viele gute Praxispartner zählen zu können. „Das Klima an der Schule passt einfach – und das motiviert“, meint Eric Staron abschließend.

„Der Preis stellt für uns in erster Linie eine Wertschätzung und Anerkennung der geleisteten Arbeit dar und bestätigt uns darin“, so Susanne Hiltl. Und er setze neue Impulse, sich auf diesem Wege weiterzuentwickeln - ganz nach dem Motto des Deutschen Schulpreises „Dem Lernen Flügel verleihen“.
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