Rennradfahren ist gar nicht so schwer. Drei tolle Tage im Bike-Camp des SSV Gera im Schullandheim „Junge Touristen“.

Teilnehmer am 3. Bike-Camp des SSV Gera 1990 e.V. (hinten: v.l.) Niklas Pfeifer, Max Knüpfer, Markus Bonk, Steven Hermann.(vorn: v.l.): Annkatrin Hentschel, Anastasia Heuschkel, Linda Gräf.
Gera. „Eigentlich war alles super. Für mich ein Ausgleich zur AG Radsport“, meint Steve Hermann zum Abschluss des 3. Bike-Camps des SSV Gera 1990 e.V. Was das Fahren mit dem Rennrad betrifft, meint der 13-jährige aus Pölzig, “es ist schön, wenn man immer etwas mehr dazulernen kann“.

Gefallen hat es auch Linda Gräf und Annkatrin Heuschkel. Die beiden 10-jährigen aus Hohenleuben hatten in der Zeitung vom Bike-Camp gelesen und sich kurzfristig für eine Teilnahme entschlossen. Völlig neu, aber ein tolles Erlebnis war für sie das Fahren mit dem BMX. „“Ich kann jetzt sicherer mit dem Rad umgehen und sogar schneller fahren“, erzählt Linda Gräf und ihre Freundin Annkatrin Heuschkel berichtet: „Anfangs hatte ich ja etwas Angst mit dem Rennrad auf der Radrennbahn zu fahren. Ich konnte feststellen, dass es gar nicht so schwer ist. Ich hab es sogar versucht, die steilen Kurven zu fahren. Sa habe ich immer daran gedacht, nur nicht mit treten aufhören.“

Seit drei Jahren organisiert der SSV Gera 1990 e.V. zu Beginn der Sommerferien das 3-tägige Bike-Camp als Ferienfreizeitmaßnahme. Nach Lucas Schädlich, der auch in diesem Jahr den Programmteil BMX- Rad übernommen hatte, leitet SSV-Trainerin Heike Schramm das Bike-Camp.

Als Unterkunftsobjekt wird traditionell das Schullandheim „Junge Touristen“ in der Lusaner Lobensteiner Straße 49, wo die Teilnehmer durch das Team von Christine Gruner topp betreut werden. Auf dem Programm standen Radwanderungen, so nach Köstritz zum Eisessen oder in das Waldbad nach Kaimberg, ein Besuch in der UCI-Kinowelt und eine Grillparty.

Im Mittelpunkt stand das Rad. So wurden Tricks und Stands mit dem BMX-Rad geübt sowie das Fahren mit dem Rennrad, da bei konnten die Teilnehmer teilweise erste Erfahrungen beim Befahren der 250 m Betonpiste auf der Geraer Radrennbahn sammeln. In einer Wettbewerbsserie – Geschicklichkeitsfahren, Zeitfahren 500 m st., Scratch - konnten sie dann das Gelernte unter Beweis stellen.

Besonders erfolgreich bei den Jungen war Steve Hermann, der alle drei Wettbewerbe gewinnen konnte. Für eine Überraschung sorgte Linda Gräf. Beim Geschicklichkeitsfahren noch auf Platz drei legte sie beim 500 m st. Zeitfahren eine Superzeit hin und gewann das Scratch-Rennen und damit auch die Gesamtwertung bei den Mädchen.

Zur Siegerehrung gab es dann für die jeweils drei Erstplatzierten Medaillen und für alle Teilnehmer eine Urkunde, ein Plakat von der 10. Ostthüringen Tour, signiert von den Olympiateilnehmern René Enders und Robert Förstemann, ein Gruppenbild mit allen Teilnehmern sowie eine Trinkflasche.
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