Waldorfschule in Gera bekommt Nachwuchs – Einschulungsfeier war voller Erfolg

Der Zuckertütenbaum
Ein trüber Tag, doch trotzdem ein Freudentag war der 27. August 2011 für 11 Schülerinnen und Schüler in Gera-Lusan. Etwas später als an den Staatlichen Schulen konnten diese nun mit ihren Eltern, weiteren Verwandten und Bekannten ihre Einschulung feiern. Besonders feierlich ging es zu, als in der Turnhalle, der provisorischen Festhalle, die Jungen und Mädchen, Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, zahlreiche Mitarbeiter des Kollegiums der Schule und nicht weniger neugierige Gäste den Klängen der Geige, Flöte und Mandoline sowie den Darbietungen der bisher jüngsten Kinder lauschten.

Wie zappelte manches Kind aufgeregt, als es durch das Blumentor auf die Bühne treten durfte und von der neuen Lehrerin Frau Mielke persönlich begrüßt wurde. Frau Mielke konnte als Verstärkung für das noch recht junge Lehrerteam gewonnen werden und zieht deshalb eigens von Flensburg hierher nach Gera. Sie findet es nach eigenem Bekunden sehr schön hier. Mit der Übergabe einer leuchtenden Sonnenblume an jeden Erstklässler wurden die Neulinge von den Kindern der 2. Klasse willkommen geheißen. Nach dieser feierlichen Aufnahme durften die Kinder ihre erste Schulstunde erleben. Glücklich zurückgekehrt gab es die hierzulande obligatorische Zuckertüte. Diesen Brauch kennt man allerdings in Flensburg nicht, wie die frisch gebackene Klassenleiterin, die die Kinder bis zum Ende der 8. Klasse durch den Hauptunterricht führen wird, zu berichten weiß. Nun gab´s Gelegenheit für Fotos und die Verwandtschaft wurde ins Schlepptau genommen, um im benachbarten Schulhaus die von den Eltern selbst zubereiteten Speisen, vom Hausmeisterteam durch frisch Gegrilltes ergänzt, zu sich zu nehmen. Eigentlich sollte das Festessen im Freien stattfinden. Doch das Wetter muss man halt nehmen wie es ist. Und es war im Schulhaus gemütlich.

Die Zeit in der Schule gab wieder einmal mehr den Eltern und Schülern die Gelegenheit, einander kennen zu lernen und vielleicht den Weg frei zu machen für neue Freundschaften. Das ist einer von vielen Vorteilen der Waldorfschulen: Hier wollen alle einander Freund und Partner sein, um die Kinder gemeinsam in ein glückliches Leben zu geleiten. Grund genug, dass in jedem Jahr auch bestehende Klassen stetig Zuwachs bekommen.

Zum Tag der offenen Tür am 8. Oktober können sich alle Interessierten von der Arbeit und dem Aussehen der Schule und den bereits erworbenen Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen überzeugen. Denn diese zeigen bei einem Programm mit Musik, Instrumentalspiel (Es werden Flöte, Geige oder Cello und andere Instrumente erlernt), bei Eurhythmie, Sprache und Darstellendem Spiel ihr Können und ihre Freude am Lernen und Leben.
Anschließend wird zum Schmaus, zu Bastelaktionen und anderen Beschäftigungen für die ganze Familie eingeladen.

Träger der Waldorfschule Gera ist der Verein Waldorfpädagogik Ostthüringen e.V.
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Hannelore Grünler aus Artern | 08.09.2011 | 20:22  
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