Weihnachten ohne Kinder ?Juge

Gera: Rennert | Sind wirklich alle Eltern böse und erziehungsunfähig?

Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Es wird natürlich Einzelfälle geben, die auch unerkannt bleiben. Aber ich kann von uns sagen, dass wir es nicht sind.
Uns so fing alles an…
Mein Sohn hat ADHS und eine posttraumatische Belastungsstörung. Er ist seit Jahren in therapeutischer Behandlung und bekommt Medikamente.
Diese wirken nur bedingt und haben massive Nebenwirkungen. Außerdem denke ich, dass er auch lernen muss sich selbst zu regulieren. Denn es macht keinen Sinn einen Leben lang diese Medikamente zu nehmen. Nur das sieht seine Kinderpsychiaterin anders. Da diese „Probleme mit mir als Mutter“ hat, brach diese die Behandlung ab und weigerte sich weitere Medikamente zu verschreiben. Auch deshalb weil ich meine Unterschrift nicht für eine Heimunterbringung gegeben habe.
Ich suchte mir schon vor Jahren Hilfe beim Jugendamt. Mittlerweile haben wir nun schon 3 Sachbearbeiterinnen und der Erziehungsbeistand war keine große Hilfe. Er sagte, dass er mit meinen Sohn nicht weiter kommt, so dass ich bei jedem Gespräch bedrängt wurde, meinen Sohn in ein Heim zu geben.
Doch ich liebe mein Kind und weiß das er in einen Heim kaputt geht- Dies hat sich auch jetzt bestätigt. Er hat Probleme sich den Regeln unter zu ordnen und verschließt sich immer mehr.
Leider habe ich keinerlei Rechte mehr und darf mich um schulische Angelegenheiten nicht mehr kümmern. Es tut mir in der Seele leid, dass er leidet und ich ihm nicht helfen kann. Ich habe zwar noch Umgangsrecht. Aber dieses heißt, dass ich meine Kinder abends anrufe und immer ein Mitarbeiter die Gespräche abhört. Bei einem falschen Wort heißt es dann, dass ich meine Kinder wieder nicht sehen darf. Wenn ich sie in der Einrichtung sehen darf, dann nur unter Begleitung von einen Mitarbeiter. Ich komme mir vor wie eine Schwerverbrecherin!
Ja, im September war Gerichtstermin. Grund für diesen Termin ist die Tatsache, dass ich meine Unterschrift für die Heimeinweisung für meinen Sohn nicht gegeben habe. Diese Unterschrift wollte man -jahrelang – von mir haben. Aber welche Mutter gibt ihr Kind freiwillig in ein Heim, wo sie weis das es dort kaputt geht?
Bei diesem Gerichtstermin wurde jedes Wort von mir zum Gegenteil umgedreht. Ich verlor meine „Rechte“ an meinen Kindern. Meine Kinder wurden mir nach dem Termin sofort weggenommen.
Es schmerzt unheimlich wenn ich nur daran denke, wie sich mein Sohn am mir festklammerte. Ich verstand die Welt nicht mehr.
Die Zeit danach habe ich nur wie in Trance wahrgenommen und meinen Kindern ging es nicht anders. Jede Mutter kann sich in meine Lage versetzen und sich vorstellen, wie es ist wenn man der Mutter die Kinder nimmt…
Vor diesem Termin war ein Verfahrensbestand bei uns zu Hause. Dieser unterhielt sich mit mir und meinen Kindern.
Wie kann ein Verfahrensbeistand, der sich 10 Minuten mit meinen Kindern und nur sehr kurz mit mir unterhalten hat, beurteilen, ob wir erziehungsfähig sind. Man kann einen Menschen doch nur beurteilen, wenn man diesen kennt…
Kein Anwalt hat sich bereit erklärt meinen Fall zu übernehmen, aber ich werde auf gar keinen Fall aufgeben!

Mittlerweile glaube ich das es nicht mehr um das Wohl der Kinder geht sondern um Steuergelder.

Alle freuen sich auf Weihnachten- aber mir schmerzt es unheimlich meine Kinder nicht bei mir zu haben…
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