Ein bedingungsloses Einkommen für ALLE

Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln.


Ein Einkommen hat heute jeder, mehr oder weniger. Die Frage ist jedoch unter welchen Bedingungen also wie erhalten die Menschen heute ihr Einkommen?
Vier von zehn erhalten ein Einkommen weil sie einer bezahlten Arbeit nachgehen. Drei von zehn erhalten Ihren Unterhalt von den Angehörigen vor allem Kinder und Jugendliche. Zwei von zehn leben von Rente oder Pensionen. Einer von zehn lebt von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfen. Alle Einkommen werden erwirtschaftet aber nur 41% gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Wobei von den anfänglich erwähnten vier welche ein Einkommen erhalten weil sie einer Arbeit nachgehen zwei herrausfallen weil diese einen Einkommensplatz haben und nicht im sinne der Wirtschaft produzieren (Berhörden, Beamte usw.). Alle anderen haben ein anderes Einkommen. Es sind sogenannte Transfereinkommen welche nicht unmittelbar mit Arbeit verbunden sind.

Somit arbeiten real nur zwei von zehn Menschen. Also ist uns ein Einkommen ohne Arbeit iüberhaupt nicht unbekannt.

Fremd ist uns aber die Bedingungslosigkeit. Wie gestalten sich die Bedingungen für ein Einkommen? Wir müssen davon ausgehen, dass der Arbeitsmarkt die Leistung der sozialen Integration für alle Menschen in Zukunft nicht mehr erfüllen kann. Wenn wir ein Grundeinkommen für alle zunächst erst einmal nicht in Betracht ziehen, erkenen wir schnell dass man alles auf das Wirtschaftwachstum setzt. Und das um jeden Preis! Das ist die Realpolitik heute. Alle politische Lager rufen nach mehr, noch mehr Wirtschaftwachstum. Das heißt Quantität verdrängt die gelegenheit Qualitativ hochwertige Modelle für unsere Gesellschaft zu entwickeln. Wirtschaftswachstum bedeutet auch nicht, dass mehr Arbeitsplätze entstehen. Das Gegenteil ist der fall. Das resultiert aus der Logik unserer Erfolgsgeschichte. Das heißt diese Logik ist die Rationalisierung. Wie diese Erfolgsgeschichte weiter gehen wird stellt sich mit dem Gedanken zum Grundeinkommen.

Schauen wir uns ein Modell zum Grundeinkommen an:

"Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen das bedingungslos jedem Mitglied einer Gesellschaft gewährt wird."

Es beschreibt vier Kreterin:

1. Ein bedingungsloses Grundeinkommen muss die Existenz jedes einzelnen sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
2. Ein bedingungsloses Grundeinkommen muss einen individuellen Rechtsanspruch darstellen,
3. Ein bedingungsloses Grundeinkommen muss bedingungslos ausgezahlt werden,
4. Ein bedingungsloses Grundeinkommen darf keinen zwang zur Arbeit darstellen.

Bitte nicht falsch verstehen, das Grundeinkommen bedeutet nicht für jeden mehr Geld. Es kommt nicht von oben und nicht oben drauf. Es wächst in das bestehende Einkommen hinein. Die höhe des Gesamteinkommens verändert sich nicht. Es setzt sich anders zusammen. Das Grundeinkommen ist eine andere Art von Einkommen. Es ist auch kein Mindestlohn. Es ist nicht an eine Arbeit gebunden sondern verbleibt bei der Person bei allen zukünftigen Veränderungen. Das Grundeinkommen ersetzt staatliche Transferleistungen bis zu seiner höhe. Und da wo Sozialleistungen darüber hinaus notwendig sind, bleiben sie mit dem Betrag darüber hinaus erhalten.

Mehr Geld in der Tasche haben auch nur diejenigen die heute weniger haben. Das sind vor allem Kinder und Jugendliche, das heißt Familien. Empfänger einer zu geringen Rente. Es sind prikär beschäftigte und selbstständige die sich arm arbeiten.
Das Grundeinkommen verhindert Armut. Es stabilisiert den Mittelstand durch eine gesicherte Ausgangsbasis. Es nimmt die Angst vor dem Alter. Es ist auch nicht Geld das die einen den anderen geben. Es ist keine nachtragende Hilfe bei Not sondern eine perspektive für alle. Das Grundeinkommen setzt nicht den besseren Menschen voraus.

.....Es gibt vielen Menschen die Würde zurück.

Das Grundeinkommen betrifft dennoch jeden. Weil es jeden mehr in die Lage versetzen wird das zu lassen was man nicht verantworten kann. Und das zu tun was man wirklich will.

Kritiker meinen, dann setze man sich dann keine Ziele. Arbeitet keiner mehr. Die Räder würden still stehen wie im Dauerstreik. Die Abteilungsleiter befinden sich in dauernder Freizeit und die Verantwortung ist außer Sichtweise. Keiner Rudert mehr, keiner büffelt mehr, die Universitäten bleiben leer. Da stellt sich auch die Frage: verscheucht ein Grundeinkommen die Anreize einer höheren Qulifikation. Wie soll das weitergehen mit der Wirtschaft?

Würden Sie arbeiten gehen wenn es ein Grundeinkommen gäbe? Mehr Geld verdienen zu wollen steckt in jeden von uns. Mit einem Grundeinkommen hat mein ein Einkommen auf Sozialtauglichen Niveau.

Würden Sie sich die Hände schmutzig machen? Wer macht die Drecksarbeit? Wobei Drecksarbeiten arbeiten sind, wo man den Dreck anderer beseitigt. Diese arbeiten werden nicht nur schlecht bezahlt sie haben auch eine geringe Wertschätzung. Also müssen diese arbeiten besser bezahlt werden. Durch das altbewährte kann man wieder rationalisieren und Automatisieren. Oder jeder macht seinen Dreck selber weg.

Doch stellen sie sich die Frage selbst. Sie würden schon weiter arbeiten evtl. etwas anderen sinnvolleren usw. Es würden viele arbeiten neu entstehen. Noch einmal, entscheidend ist das die Angst vor der Verelendung verschwindet.

Ich möchte es eindeutig machen. Bei einem Bedingungslosen Grundeinkommen handelt es sich nicht um eine Mildtätigkeit oder einer sozialen Komponente. Es handelt sich um einen Rechtanspruch der vergangenen Entwicklung, der technischen Entwicklung der letzten hundert Jahre Industriealisierung der allen zusteht. Das wir ein Anspruch haben von unseren vorherigen fleißigen Generationen zu partizipieren.

Diese ganzen Denkweisen stoßen gegen massive Grenzen, die von den Systemnutzern aufrechterhalten werden wollen - aber ich fordere Sie alle auf: Lasst uns über solche echten Alternativen diskutieren. Das einfache Plattmachen von alternativen Denkern (nach dem Motto: „So ein Spinner“) bringen uns doch nicht weiter. Jede Zeit hatte ihre Dogmen, die grundsätzlich als „unverrückbar“ galten. Immer werden in Endphasen von Systemen, die auf Irrtümern basieren, alle gedanklichen „Revolutionen“ abgelehnt, weil jeder noch irgendwie durchkommen will, nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“! oder „Sollen sich die kommenden Generationen doch darum kümmern!“…
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1 Kommentar
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Klaus Köhler aus Gera | 03.08.2014 | 16:38  
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