Geld für Klopapier - Gera hat wieder Knete

Jetzt kann Gera auch wieder Klopapier & Co kaufen
Eine tolle Nachricht zum Ferienanfang erreichte dieser Tage die Bürger von Gera. Der Haushalt für 2011 ist vom Land Thüringen bewilligt worden. Was heißt das konkret? Horte können wieder Bastelmaterial kaufen und Jugendklubs Klopapier. Mancherorts haben Betreuer in den letzten 18 Monaten ins private Portemonnaie gegriffen, um ärgste Engpässe auszugleichen. Jetzt kann bald das Schulsanierungsprogramm fortgeführt werden. Es kursieren schon Zahlen, die mit Inhalten unterlegt sind. Da wird die Gesamtschule bald aufs Modernste ausgestattet sein. Man gönnt es ihr. Ist es doch eine Schule, die sich über eine große Nachfrage freuen kann. Am Rande sei dazu bemerkt: Vielen Eltern ist es scheinbar wichtig, dass sich ihr Kind nicht schon in der 4. Klasse für oder gegen das Gymnasium entscheiden muss. Manchmal reichen auch die Zensuren nicht und der viel besagte „Knoten“ platzt erst später oder eben gar nicht. Auf alle Fälle vermeidet man als Eltern für sein Kind eine Sackgasse. Nun kann mit bewilligtem Haushalt auch die Sanierung der sanitären Anlagen in der Schule begonnen werden. Neben Klopapier eine wirklich wichtige Investition.

Doch eins ist Fakt: Jugendklubs, Kulturzentren oder ähnliche Einrichtungen, die auch aus Sparzwängen geschlossen wurden, sind unwiederbringlich aus Geras Kulturlandschaft verschwunden. Das ist bitter und für ein Gera, das stündlich Bürger verliert, eine große Herausforderung.

Vielleicht schafft es ja der Bürgerhaushalt 2012, bei dem jeder mitreden kann, wohin die Gelder künftig fließen sollen. Vielleicht ist es auch das beschlossene Stadtentwicklungskonzept, das nach dem Stadtleitbild nun für eine positive oder nicht ganz so negative Entwicklung sorgen soll. Unsere Stadt soll an Attraktivität gewinnen, tönt´s aus Politikermund. Wohnen, Arbeiten und Kulturgenießen, der Sport und künstlerische Freizeitbeschäftigungen müssen bald schon im ausgewogenen Verhältnis zu den Wünschen potentieller Neubürger und derer die schon oder noch hier wohnen, stehen. Auch zum Einkaufen sollten die Leute hier in Gera bleiben. Wär schon toll, wenn sich hier noch was tut.

Eins kann auf alle Fälle sofort geschehen: Die Menschen in Politik und Stadtverwaltung können mit einem Lächeln und ausgesuchter Höflichkeit für ein besseres Klima in der Stadt sorgen. Also nicht den Kopf in den Sand stecken, obwohl´s zur Zeit sehr heiß ist, sondern ein Lächeln aufsetzen, auch wenn´s manchmal schwer fällt! Das Lächeln gibt’s zum Glück gratis!
Lächeln wir für unser Gera!
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4 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 15.07.2011 | 22:37  
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Hannelore Grünler aus Artern | 16.07.2011 | 05:01  
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Regina Pfeiler (aus Gera) aus Gera | 20.07.2011 | 14:51  
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Hannelore Grünler aus Artern | 21.07.2011 | 01:29  
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