Gera startet mit Neujahrempfang ins Jahr des 775. Jubiläums. Rund 750 Gäste im KuK - OB Dr. Norbert Vornehm: Gera steckt wieder mitten in Erneuerungsprozess

Wenn Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm ins KuK zum Neujahrsempfang einlädt, dann werden rund 700 Gläser Sekt gefüllt.
 
Im unteren Foyer sind Autos auf Hochglanz poliert und warten auf staunende Augen.
Gera: Kultur- und Kongreßzentrum | Als Reverenz an das Jubiläum der Ersterwähnung Geras als Stadt vor 775 Jahren begrüßten junge Leute der Otto-Dix-Schule als Persönlichkeiten der Geraer Zeitgeschichte kostümiert vergangenen Freitag rund 750 Gäste im KuK. Diese waren der Einladung von Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm zum Neujahrsempfang der Otto-Dix-Stadt gefolgt. Zu ihnen gehörten auch Sozialministerim Heike Taubert, Justizminister Dr. Holger Poppenhäger und Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel. Künstlerische Akzente setzten das Philharmonische Orchester unter Leitung von Jens Troester und das ThüringenBallett, das mit Peter Werner-Rankes frischer Choreografie der „Berliner Luft“ die gleichaltrige Hauptstadt grüßte. Drei Geraer Unternehmer berichteten im Interview über ihre Firmen und warum sie sich für Gera als Standort entschieden haben.

In seiner Neujahrsansprache spannte der Oberbürgermeister den Bogen von der bis in die Zeit der Neandertaler zurückreichenden Vergangenheit Geras, über die aktuelle Situation bis in die Zukunft. Nach wechselvoller Geschichte stecke Gera „wieder mitten in einem Erneuerungsprozess“. „Veränderungen haben wir in dreierlei Hinsicht gemeinsam angepackt: in der Verwaltung, zweitens der Wirtschaftsförderung sowie drittens der sozialen und kulturellen Entwicklung.“ Gera sei noch längst nicht am Ziel, könne aber auf erste wichtige Erfolge verweisen. Als Beispiele nannte er erheblich gestiegene Steuereinnahmen, den Rückgang der Arbeitslosigkeit, die Ansiedlung neuer Unternehmen, bereitstehende Ausbildungsplätze, die gestoppte Abwanderung und steigende Gästezahlen. „Wir gewinnen neue Anziehungskraft: für Gäste, Bewohner, Unternehmen“, konstatierte er.

Gera werde sich auch 2012 auf drei große Themen konzentrieren: die Infrastruktur und Wirtschaftsförderung weiter verbessern, die Schulen in Ordnung bringen und die Stadtverwaltung noch besser nach den Wünschen der Bürger gestalten. Er warnte vor der verhängnisvollen Mentalität, „lieber nichts tun, dann machen wir auch nichts falsch“ und nannte als aktuelle Beispiele Kunsthaus und Innenstadtentwicklung.

Auch vor dem Hintergrund der großen strukturellen Herausforderungen, vor denen Gera stehe, könne er ihn „zur weiteren künstlerischen und kulturellen Entwicklung nur ermuntern“, wandte sich Justizminister Dr. Poppenhäger direkt an den Oberbürgermeister. „Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit werden letztendlich zum Erfolg führen“, betonte er und nannte als Beispiel die „documenta“ in Kassel, die sich gegen anfängliche massive Widerstände zur ersten Adresse für Gegenwartskunst in der Welt entwickelte.

Der Neujahrsempfang der Otto-Dix-Stadt wurde durch Sponsoren ermöglicht. Oberbürgermeister Dr. Vornehm dankte ihnen allen für ihre Unterstützung.

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Die vollständige Rede des Oberbürgermeisters ist nachzulesen unter www.gera.de, Menüpunkt Rathaus & Bürger/Oberbürgermeister
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3 Kommentare
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Steffen Weiß aus Gera | 27.01.2012 | 07:51  
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Bernd Schachtschabel aus Gera | 27.01.2012 | 21:05  
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Steffen Weiß aus Gera | 27.01.2012 | 21:10  
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