Im Vordergrund steht der bevorstehende Einsatz in Afghanistan. Panzerpionierbataillon 701 hat neuen Kommandeur

Neuer Bataillonskommandeur des Panzerpionierbataillon 701: Oberstleutnant Christian Friedl. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und stammt aus der Oberpfalz.
Gera: Panzerpionierbataillon 701 | Die einsatzbegleitende Ausbildung bildet auch für den neuen Kommandeur des Panzerpionierbataillons 701 den Tätigkeitsschwerpunkt. "Die ersten Soldaten gehen bereits im Februar nach Afghanistan", kündigt Oberstleutnant Christian Friedl an. Das sind vorerst 30 Männer und Frauen. Die Masse folgt dann im August und September für ein halbes Jahr. Zur Verabschiedung der Soldaten wird es einen öffentlichen Appell geben.

An zusätzlichen Aufgaben steht für das Panzerpionierbataillon eine fünftägige Informations-Lehrübung in Bergen an. Während dieser Leistungsschau werden die Soldaten zeigen, was das Heer zu leisten vermag.

Über die Ende Oktober bevorstehende Standortentscheidung wollte der neue Bataillonskommandeur nicht mutmaßen. Aber selbst, wenn sie negativ ausfallen sollte, würden die sprichwörtlichen Zelte in Gera-Hain nicht von einen Tag auf den anderen abgebrochen, ist er sich sicher. Standortbefürwortend führte er die auf dem Kasernengelände getätigten Investitionen an, als die Bundeswehr schon längst einen Investitionsstopp ausgesprochen hatte.

Dementsprechend werden auch vor Ort existierende Kooperationen fortgesetzt. Dazu zählt unter anderem der Tag der Wirtschaft, der unter dem Motto "Ressourcen" in Zusammenarbeit mit der IHK und der Handwerkskammer am 13. Oktober stattfinden soll. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit dem Theater fortgesetzt.

Erfreut äußerte sich Friedl, dass selbst nach Abschaffung der Wehrpflicht 130 neue Rekruten im Herbst ihre Grundausbildung im Bataillon beginnen, was nicht selbstverständlich sei. Das öffentliche Gelöbnis wird voraussichtlich in Stadtroda durchgeführt.

Zwar derzeit durch den Investitionsstopp sowieso auf Eis gelegt, sprach der neue Bataillonskommandeur auch zur geplanten Errichtung der Standort-Schießanlage für Handwaffen, die auf dem Übungsplatz Lonzig im Zeitzer Forst entstehen soll. Auf die von der Bürgerinitiative veröffentlichten Schusszahlen kann Friedl nur mit Verwunderung reagieren. Zumal selbst diese Zahlen den beteiligten Gemeinden im Vorfeld exakt bekannt gegeben wurden.
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Detlef Röth aus Sömmerda | 09.09.2011 | 14:47  
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