Journalismus.... muss beginnen innerhalb der Redaktionen

Während Zeit und Geld ständig knapper werden, in den Redaktionen und Korrespondenzbüros immer weniger Leute die gleiche Menge an Arbeit machen, wächst in Wirtschaft und Politik die Macht und Zahl der Spin-Doktoren, PR-Consultants, Agendasetter, Werber, Imageberater, Marktforscher, Eventmanager und Mediencoaches. Meinungen und Stimmungen werden gegen Geld von Profis gemacht. Ihre perfekt designten Bilder und Botschaften zielen direkt auf die Massen. Der unabhängige Journalist ist nur noch Störfaktor.

„Tom Schimmeck“



Wenn man Informationen hat, die das Internet liefert und sich die Situation in der Ukraine anschaut, musste jeder vernünftig denkende Mensch ein Putinversteher sein.

Es ist nicht schwierig zu erkennen, wie die Medien arbeiten. Man kann darüber Nachdenken ob denn die Medien unter Absprache die Menschen bewusst hinters Licht führen, es wird jedoch wahrscheinlich viel simpler sein.

Wer sollte dieses auch bewerkstelligen die Medienarbeiter? Die werden über 99 Prozent überfordert, weil sie aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Wenn man betrachtet wer da arbeitet und das war immer so, dann können wir davon ausgehen das von daher bestimmt kein Bewusstsein heranwächst.

Es ist eben auch zu sehen, dass die Mittel so beschnitten sind, dass für Recherchen der eigenen Redaktion überhaupt kein Geld vorhanden ist. Es wird stetig übernommen von anderen Reportern, anderen Redaktionen und dadurch kommt es zu dieser Gleichheit.

Dann gibt es ja auch noch so etwas wie eine innere Pressefreiheit, welche nahezu nicht mehr existiert. Wenn man in einer Redaktion nicht frei entscheiden kann, ist auch nicht zu erwarten, dass das Endprodukt etwas liefert, was mit Freiheit zu tun hat.

Wir haben die Situation, dass die Tageszeitung immer erst am folgenden Tag erscheint nachdem sie gedruckt worden ist und die Konkurrenz durch das Internet sehr groß geworden ist, somit verliert die gedruckte Nachricht vollkommen an Wert, weil sie dem Leser uralt erscheint.

Eine Tageszeitung kann heute den Anspruch auf Nachrichtenübermittlung völlig fallen lassen, das haben längst andere übernommen. Aber man kann begleitend dazu Bewerten und das wäre für Leser am nächsten oder übernächsten Tag immer noch von Interesse, nur soweit sind die Redaktionen noch nicht. Dabei beklagen sie sich, dass sie stetig an Auflagen verlieren und das ist überall so.

Mit dem Prinzip der Objektivität muss innerhalb der Redaktionen begriffen werden, dass man sich den Luxus einer persönlichen Stellungnahme durchaus leisten kann. Wenn sich jemand zu erkennen gibt in seiner Meinung dann interessiert das den Leser auch.

So etwas wird nicht zugelassen es wird der Anschein erweckt als würde man von einer objektiven Wahrheit ausgehen und wundert sich über sinkendendes Interesse.

Was man sehen muss, alles, was an schönen Dingen von freien Journalisten und den Menschen überhaupt kreiert wird; Kunst, Musik. Sport, Malerei und Herzensliebe ist unter einem Berg von Mist begraben, welcher uns tagtäglich präsentiert wird.

Harald Kujat, ehemaliger NATO-General und als Generalinspekteur der Bundeswehr deren ranghöchster Soldat, hat im Detail erläutert, dass sämtliche Beweise, die der Westen gegen Russland vorbringt auch die von russischen Truppen auf ukrainischem Gebiet gefälscht waren. Es gibt keinen Beweis für eine russische Militärpräsenz in der Ukraine. Unserer Presse ist auch das keine Meldung wert. Die NATO hat sich von einem Verteidigungsbündnis in ein Angriffsbündnis verwandelt.

Dann wurde berichtet, dass der Sieben-Punkte-Plan, den Putin zur Lösung des Ukraine-Konfliktes vorgeschlagen hat, vom Westen abgelehnt worden ist. Warum? Weil er den Rückzug russischer Truppen aus der Ukraine nicht vorsieht. Wie aber sollen Truppen zurückgezogen werden, die gar nicht da sind? Dieser eine Satz dient der Programmierung unseres Unterbewusstseins, dem immer eingetrichtert wird: In der Ukraine sind russische Truppen.

Weiter wurde berichtet, die USA haben Russland aufgefordert, die Aggressionen zu beenden. Der tatsächliche Aggressor, der eine Regierung unterstützt, welche die eigene Bevölkerung bombardiert, massakriert und in eine humanitäre Katastrophe stürzt, beschuldigt das Land, das hunderte LKW Hilfe schickte und eine Million Flüchtlinge aufgenommen hat, deren Häuser, Strom- und Wasserversorgung von ihrer eigenen, ukrainischen Regierung zerschossen worden sind, der Aggression. Was ist das für eine Heuchelei?
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
5 Kommentare
1.391
Marcus Daßler aus Zeulenroda-Triebes | 24.11.2014 | 11:57  
3.050
Antje Hellmann aus Jena | 24.11.2014 | 13:51  
1.604
Mike Picolin aus Gera | 24.11.2014 | 18:41  
9.688
Hannelore Grünler aus Artern | 25.11.2014 | 17:42  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige