Zukunft Elektromobilität!?

Zapfen an der "Stromtanke" - sieht so die Zukunft aus!? Marcus Goedicke und Michael Kirchhoff von der Fa. e8energy erläutern die Funktionsweise von stationären und mobilen Ladestationen für E-Autos.
Gera: GVB | Gera setzt trotz Förderabsage weiter auf innovative Ideen wie gemeinsamen Elektrofuhrpark & Ladestationen

Gera (Viererbe). Ausgerechnet einen Tag vor dem Aktionstag für Elektromobilität auf dem Betriebshof des Geraer Verkehrsbetriebs (GVB) kam die schlechte Nachricht aus Berlin - der Entscheid der Bundesregierung, das im bundesweiten Wettbewerb „Schaufenster Elektromobilität“, für das sich Thüringen und Sachsen-Anhalt gemeinsam als Mitteldeutsche Region beworben hatten und in dem auch Gera integriert ist, nicht zu den geförderten Regionen gehört. Zwei bis fünf Regionen – so hieß es – werden im „Schaufenster Elektromobilität“ mit insgesamt 180 Millionen Euro gefördert. 23 hatten sich beworben.
Der Wettbewerb bietet eine exzellente Plattform, um Ideen und Produkte regionaler Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der E-Mobilität zu präsentieren. Das Teilprojekt in Gera sah vor, dass alle großen städtischen Unternehmen einen Elektrofuhrpark – vom Pkw bis zum Transporter - aufbauen und gemeinsam nutzen; eine weiterführende Idee bestand darin, diesen möglicherweise auch außerhalb der Geschäftszeiten für Car-Sharing öffentlich zur Verfügung zu stellen. Um Kosten zu sparen, Synergieeffekte zu nutzen und der Umwelt zuliebe.

Die Enttäuschung bei den Initiatoren in Gera stand ihnen ins Gesicht geschrieben. „Natürlich ist das sehr bedauerlich, weil wir viel Energie, Arbeitskraft und gute Ideen in das Projekt gesteckt haben. Und auch für Gera als Hochschulstandort wäre das eine gute Chance hinsichtlich weiterer Forschungen auf dem Gebiet der E-Mobilität gewesen. Denn der Bedarf ist groß angesichts der Zeiten explodierender Benzinpreise. Wir standen an fünfter Stelle – doch leider werden schlussendlich nur vier gefördert. Doch wir sehen es auch als Impuls, neue Wege einzuschlagen. Auf keinen Fall ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern am Kerngedanken festzuhalten. Zeitlich wirft uns das natürlich zurück. Wir werden Arbeitsgruppen neu bilden, um unsere Kompetenzen neu zu bündeln, Ideen weiterentwickeln, wie sich E-Mobilität und Nahverkehr sinnvoll ergänzen können und parallel natürlich nach alternativen Fördertöpfen suchen“, so der Koordinator für die Schaufensterbewerbung Björn Köhler von den Geraer Verkehrsbetrieben. So sollen auf jeden Fall in Gera Schritt für Schritt zunächst Ladestationen für E-Autos installiert werden.

Dennoch waren die Veranstalter des Aktionstages auf dem GVB-Betriebshof über die Zahl neugieriger Bürger erfreut, die reges Interesse nicht nur an den neuesten Elektoautos und Mopeds zeigten, die Autohäuser aus der Region und Hersteller präsentierten und zu Probefahrten einluden, sondern auch an vielen Informationen rund ums Thema E-Mobilität. Zwei, die dabei skeptisch vom Privatverbraucher gesehen wurden, das waren die langen Ladezeiten und der hohe Anschaffungspreis für ein E-Auto.
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6 Kommentare
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 11.04.2012 | 17:44  
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Steffen Weiß aus Gera | 11.04.2012 | 20:15  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 11.04.2012 | 20:26  
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Steffen Weiß aus Gera | 17.04.2012 | 16:02  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 17.04.2012 | 16:22  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 17.04.2012 | 16:46  
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