6650 Tomatenpflanzen werden gesetzt - Nach Gurken bald Tomaten - Biohof Aga erweitert Produktangebot

Eine zufriedene Chefin, Carolin Ullrich (l.). Gewissenhafte Arbeit, dass gefällt Marina Fiedler (r.).
Gera-Aga (rs). Reges Treiben herrscht auf dem Biohof Aga. Die Bauarbeiten gehen zügig voran und auch im Gewächshaus tut sich einiges. Ist der Verlauf der Gurkenernte bisher schon ein Volltreffer, setzt das Team um Geschäftsführerin Carolin Ullrich nun auf den Anbau von Tomaten. Mittwoch früh wurden die ersten Tomatenpflanzen in den Boden gebracht und bis zum Wochenende, so die Geschäftsführerin, soll die Pflanzaktion beendet sein.

Für Roger Borgolte, einer der Händler, der vom ersten Tag der Ernte in den Handel mit Gurken vom Biohof Aga eingestiegen ist, zeigt sich begeistert. „Der Verkauf läuft wie Hexe.“ Nun erhofft er sich ein ähnliches Geschäft mit den Tomaten vom Biohof Aga. Doch bis dahin müssen sich er und seine Kunden noch gedulden. Mitte August wird es soweit sein, meine Carolin Ullrich und rechnet mit einem Ertrag von etwa 30 Kilogramm pro Quadratmeter. Auf einer Fläche von ca. 5000 Quadratmeter wurden von Mittwoch früh bis zum Wochenende von den fleißigen Helfern der Lebenshilfe die 6.650 Tomatenpflanzen in den Boden gebracht. Dazu hatte es sich Marina Fiedler in ihrer Reihe etwas bequem gemacht. Sie schwärmt von der Landarbeit. Büro oder Fabrik, nein danke. „Sie ist in ihrer Arbeit sehr gewissenhaft“, so das Lob von Carolin Ullrich für sie, die dann dies auch gleich unter Beweis stellte. So war es ihr nicht entgangen, dass einer der Tropfer defekt war. Rasch ging sie los um ihn durch einen neuen zu ersetzen.

Vielleicht nicht gleich den Grünen Daumen, müssen die Pflanzerinnen und Pflanzer haben, aber Augenmaß und Genauigkeit wird schon verlangt. So muss die Pflanztiefe wie auch der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen genau eingehalten werden. Blickt die Chefin vom Mittelgang aus die Pflanzfläche, dann legt sie auch Wert darauf, dass die Reihen gerade sind. Insgesamt sind es 56 solcher Reihen und in jeder von ihr sind ca. 110 Tomatenpflanzen aufgereiht.

Erfahrung was das Pflanzen betrifft, hat auch Carsten Rettelbach. Viel Spaß hat ihm schon das Pflanzen der Gurken bereitet. „Für mich ist es eine schöne Arbeit. Ruhig. Kein Stress. Dafür den ganzen Tag schwitzen.“

Nicht jede Pflanze wird nach den sechs Wochen Tomaten tragen und hier und da hat auch eine von ihnen den Transport nicht überstanden. Die Setzlinge kommen von der Firma Grow Croup aus Holland. Carolin Ullrich setzt, wie bei den Gurken schon, auch bei den Tomaten auf Qualität. „Es gibt in Deutschland niemand, der Jungpflanzen in solchen Mengen und in einer von uns beanspruchten Qualität liefen kann.“

Wie schmackhaft die Tomaten dann wirklich sind, wird sich bei der Ernte zeigen. Mit den Gurken hat der Biohof jedenfalls schon einmal überzeug. Über 30.000 sind bisher schon verkauft wurden.
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