Erneuerbare Energien für eine saubere Umwelt

In den letzten Jahren wird immer wieder von nachhaltiger Energie gesprochen und der Begriff Energiewende ist in aller Munde. Doch was versteht man eigentlich unter diesen Begriffen und wie soll das realisiert werden? Vor allem stellen sich Unternehmen der Energiebranche und auch Privatpersonen bzw. Endkunden die Frage, was dies für Auswirkungen die Energiewende in Zukunft auf sie haben wird.

Was versteht man unter dem Begriff "Energiewende" eigentlich genau?


Unter dem Begriff "Energiewende" versteht man den Wechsel von nicht nachhaltigen Energien hin zu nachhaltigen Energien. Seit einigen Jahrzehnten gewinnen die Menschen die Energie hauptsächlich aus der Kernenergie und fossilen Energieträgern. Durch die Energiewende möchte man von dieser Art der Energiegewinnung wegkommen und in Zukunft die nachhaltige Energiegewinnung fördern. Die Energieversorgung soll dadurch in einigen Jahren vollständig mit erneuerbaren Energien gestemmt werden.

Warum sind nachhaltige Energiequellen so wichtig für die Umwelt?


Dieser Wandel ist notwendig, da die Ressourcen für die aktuelle Energiegewinnung endlich sind und die Förderung zudem der Umwelt stark schadet. Die gesellschaftlichen, ökologischen und vor allem gesundheitlichen Probleme sind nicht mehr von der Hand zu weisen. Katastrophen wie in Tschernobyl oder Fukushima werden nie vollständig auszuschließen sein. Dieser Worst Case fordert Menschenleben und macht den betroffenen Raum zudem für Jahrtausende unbewohnbar. Außerdem entsteht enorm viel Atommüll, welcher ebenfalls Jahrtausende benötigt, um seine Radioaktivität zu verlieren und vollständig abgebaut werden zu können. Hinzu kommt, dass dadurch die globale Erderwärmung enorm vorangetrieben wird. Kurzum: Die aktuelle Energiegewinnung schadet Mutter Erde enorm und darunter leiden früher oder später auch die Lebewesen auf diesem Planeten. Ein Umdenken hin zu erneuerbaren und umweltfreundlichen Energien ist deshalb zwingend erforderlich.

Die Vorteile der Energiewende für Konsumenten und Unternehmen


Neben den vielen Vorteilen für die Umwelt und die damit verbundenen positiven Begleiterscheinungen für alle Menschen und Lebewesen, gibt es natürlich auch noch zahlreiche positive Aspekte, von denen die Unternehmen und Konsumenten profitieren können. Die Wirtschaft wird durch die erneuerbaren Energien ein wahres Aufblühen erleben, da zahlreiche neue Märkte erschlossen werden können. Alle in den Branchen der Windkraft, Solarkraft oder dem Biomassseanbau tätigen Unternehmen werden einen enormen Auftragsanstieg erleben, genauso wie einen Anstieg des Umsatzes und der Gewinne.

Die Konsumenten profitieren neben der Gesundheit und der viel geringeren Gefahr eines Super-GAU langfristig nicht nur von einer viel glücklicheren Natur, sondern auch von günstigeren Preisen. Da Deutschland ein Vorreiter der erneuerbaren Energien ist und weiterhin sein wird, kann das Land überschüssige Energie exportieren und somit muss die benötigte Energie nicht mehr eingekauft oder importiert. Dies hat sinkende Preise zur Folge und selbstverständlich werden auch viele Arbeitsplätze entstehen.

Des Weiteren können die Konsumenten nicht nur konsumieren, sondern selbst auch für eine Beschleunigung der Energiewende sorgen, indem sie einfach daran teilnehmen und Strom selbst erzeugen – für sich selbst und ggf. für die Nachbarn. Besonders mit der Windkraft oder der bekannten Solarkraft ist dies inzwischen möglich. Mittlerweile sind in Deutschland diverse Anbieter von Solartechnik ansässig geworden, was den wachsenden Markt bestätigt.

Die beliebtesten nachhaltigen Energiequellen in Deutschland



Die Nutzung und Förderung der erneuerbaren Energien ist in Deutschland weiterhin auf dem Vormarsch. Die Ziele der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 mindestens 18 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu beziehen, liegen tatsächlich in Reichweite. Im Jahr 2014 waren es bereits 13,2 Prozent, im Jahr davor 12,8 Prozent und 2010 waren es gerade einmal 10,9 Prozent. Bei der Bruttostromerzeugung des Landes beträgt der Anteil im Jahr 2015 sogar schon rund 30 Prozent, wobei er im Vorjahr lediglich bei 25,9 Prozent lag.

Am beliebtesten werden dabei die Wasserkraft, die Solarenergie und die Biomasse verwendet. Die Wasserkraft bietet sich an, da sie mit nur geringen Kosten verbunden ist. Die Solarenergie wird durch Photovoltaik-Anlagen gewonnen und kann mehr oder weniger passiv durch jede Privatperson gefördert werden. In Bayern beispielsweise sind diese drei Arten der Energiegewinnung alleine für rund 90 Prozent verantwortlich. Entgegen aller Vermutungen liegt die Energiegewinnung durch die Windkraft lediglich bei rund 6 Prozent. Sie ist etwas unbeliebter, da sie die Landschaft verunstaltet, Lärm erzeugt, Platz benötigt und insgesamt sehr teuer in der Anschaffung ist.

Die Energiewende geht uns alle etwas an


Fest steht, dass die Energiewende wichtig ist und in unserer Gesellschaft jeden betrifft. Es geht nicht nur um Energiekonzerne und andere Firmen aus dieser Branche, sondern auch um die Privathaushalte und vor allem unsere Umwelt. Deshalb ist es wichtig, dass wir über dieses Thema intensiv diskutieren und es nicht nur oberflächlich besprechen. Eine inhaltsstarke Debatte darüber ist notwendig, sowohl für die Unternehmen aus der Energiebranche, die Privatpersonen und vor allem Mutter Erde. Ein Wechsel zu Anbietern, die ihren Strom nachhaltigen Erzeugen, sollte daher für alle ein wichtiges Thema für die nahe Zukunft sein.
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