Nicht der Preis, Qualität und Geschmack ist entscheidend - Schon in den nächsten Tagen werden im Biohof Aga die ersten Tomaten geerntet

Gartenbauingenieurin Carolin Ullrich, Geschäftsführerin vom Biohof Aga bei der Kontrolle der Tomatenstauden.
Gera-Aga. Marcel Friedrich und Phlipp Hofmann sind eifrig bei der Arbeit. Pflanze für Pflanze wickeln sie um die herabhängenden Fäden, entfernen die Seitentriebe und kontrollieren den Blütenstand. Sie erfreuen sich am Anblick der am Strauch hängenden Tomaten. Noch sind sie grün. Doch die Fülle verspricht eine reiche Ernte.

Darauf hofft auch Gartenbauingenieurin Carolin Ullrich, Geschäftsführerin Biohof Aga und Bernd Koob, 1. Vorsitzender der Ortsvereinigung Lebenshilfe Gera Stadt/Land e.V., die die Gewächshausanlage betreibt.

Auf einer Fläche von 5000 Quadratmeter wachsen und gedeihen die vor gut sieben Wochen gesetzten 6500 Tomatenpflanzen. Wie Marcel Friedrich und Philipp Hofmann haben sich die anderen fleißigen Helfer an die Schwüle im Gewächshaus gewöhnt, wie auch an den von den Pflanzen ausgehenden starken, aber wohlriechenden Duft. Das Thermometer zeigt 22 Grad Celsius. Das Hygrometer verweist auf eine Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent. „Noch erfolgt die Pflege vom Boden aus, doch bald müssen wir die Hebebühne einsetzen“, so Carolin Ullrich, die schon in den kommenden Tagen mit dem Beginn der Ernte rechnet.

Gespannt auf die Tomaten sind auch die Kunden, die schon Gefallen an den Gurken vom Biohof Aga gefunden haben. „Uns freut es, dass die Kunden bereit sind, für Qualität mehr zu bezahlen. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar“, meint Bernd Koob. Ein Eindruck, den auch Roger Borgolte gewinnen konnte. Er war der erste Einzelhändler, der auf Gurken vom Biohof Aga setzte. „Der Verkauf lief wie Hexe. Selbst der ansonsten einsetzende Knick, wenn etwas Neues zum Alltäglichen wird, blieb bis heute aus. Kunden, die bisher um die etwas teueren Bioprodukte einen Bogen gemacht haben, griffen bei den Gurken aus Aga plötzlich zu. Anfangs war es wohl die Neugier auf etwas Neues. Dann kauften sie mit den Worten, die sind den Preis wert“, erzählt der Geraer Einzelhändler.

Längst haben die Gurken vom Biohof Aga auch die Märkte in Chemnitz, Dresden und Leipzig erobert.

Die Spannung, ob die Tomaten auch so einschlagen, steigt. Carolin Ullrich hofft darauf, hat sie doch schon bei der Wahl der Tomatenpflanze auf Qualität und Geschmack gesetzt. So entschied sie sich für Sorte „Lyterno“, die schon mit ihrem kräftigen Rot-Ton dem Käufer ins Auge fallen und so auch zum Kauf anregen wird. Das Gewicht liegt zwischen 90 und 110 Gramm. Etwas kleiner fällt die Cocktailtomate der Sorte „Ambrosia“ aus, die versuchsweise mit angebaut wird, wie Carolin Ullrich verriet.

Experten sprechen davon, dass Tomaten das Gemüse Nummer eins bei der Bevölkerung ist. So werden in jedem der rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland durchschnittlich pro Jahr etwa 10 Kilogramm Tomaten verzehrt. Klingt vielversprechend für Betreiber und Mitarbeiter vom Biohof Aga.
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4 Kommentare
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Reinhard Schulze aus Gera | 05.08.2011 | 21:34  
2.146
Regina Pfeiler (aus Gera) aus Gera | 07.08.2011 | 01:26  
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Reinhard Schulze aus Gera | 08.08.2011 | 18:38  
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Regina Pfeiler (aus Gera) aus Gera | 08.08.2011 | 23:04  
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