Reger Handel mit Internet-Währungen

So oder so ähnlich. Zahlen Sie auf keinen Fall, besuchen Sie stattdessen die Webseite www.bka-trojaner.de

Ukash und Paysafe sind Internet-Währungen, mit denen man sich angeblich loskaufen kann

Der Schädling, den ich bei Hilfesuchenden seit einiger Zeit am häufigsten vorfinde, ist der sogenannte BKA Trojaner. Neuerdings mit einem Bild des betroffenen generiert über die eigene Webcam. Das Prinzip ist immer das gleiche.
Mit einer bildausfüllenden Meldung, dass der Rechner gesperrt wurde.
Als Absender sind Firmen wie GVU, BKA, GEZ, BSI oder ähnliches – Hauptsache es strahlt irgendwie Autorität aus und es geht um den

Eindruck allgegenwärtiger Überwachung, die das Opfer einschüchtern soll.

Die Beschuldigung des Anwenders hat verschiedene formen. Der Vorwurf des Betrugs oder Missbrauchs. Knallharter Anschuldigungen von Kinderpornografie, ziehen von Raubkopien, verwenden von nichtlizenzierter Software und anderer, bei denen der Betroffene nicht ganz ausschließen kann, dass so was auf seinem Rechner gefunden sein könnte.

Nun die erfreuliche Nachricht „man kann sich loskaufen“. Gegen ein Bußgeld, Geldstrafe oder einer Mahngebühr zwischen 50 und 250 Euro. So werden die Anschuldigungen fallen gelassen und der Rechner wieder freigegeben. Die Hoffnung, dass nach einer Zahlung der Rechner zugänglich gemacht wird, bleibt jedoch unerfüllt.

Man spricht von einer Dunkelziffer von mehreren hunderttausend Opfern also einem Millionengeschäft und das nicht nur in Deutschland. Da diese Straftaten bei uns als Auslandsstraftaten gewertet werden weil die Täter vermutlich im Ausland sitzen und somit nicht in die polizeiliche Kriminalstatistik eingehen ist es auch kein wunder, dass der Bundesinnenminister Friedrich erfreut eine rückläufige Zahl der Internetstraftaten bilanzierte.

Hier kann wieder einmal Kaspersky Windows Unlocker Abhilfe schaffen.
Doch Achtung! Entfernt man nur den Trojaner findet Windows beim Start keine Shell und erzeugt einen Bluescreen. Solche Trojaner Blockieren nicht nur den Windows Start, sondern verschlüsseln unter Umständen auch noch Dateien auf dem Rechner. Es gibt somit natürlich keine Garantie dafür, dass nicht auch schon andere Schädlinge ihren Weg auf den Rechner gefunden haben.

Es gilt somit! Einen Vierenschutz benötigt jeder. Die Bedürfnisse der Nutzer sind aber unterschiedlich. Während sich der eine von selbstständig handelnder Software gegängelt fühlt, gibt der andere Sicherheitsfragen nur zu gern aus der Hand oder belässt es bei den Grundeinstellungen. Das Bedienungskonzept der Vierenwächter benötigt eine sehr gute Balance aus Einmischung und Zurückhaltung sowie auch ein persönliches Interesse an der Funktionsweise einer Anwendung.
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7 Kommentare
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Jan Stark aus Gera | 24.10.2013 | 13:50  
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Klaus Köhler aus Gera | 24.10.2013 | 14:32  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 24.10.2013 | 18:45  
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Mike Picolin aus Gera | 24.10.2013 | 19:12  
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 27.10.2013 | 18:10  
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Eberhard :Dürselen aus Weimar | 27.10.2013 | 18:15  
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 27.10.2013 | 19:38  
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