Richtige Köder für das Angeln auf Schleie

Die Saison geht los! Mit den richtigen Tricks zum kapitalen Fang
Schleien üben auf viele Angler eine besondere Faszination aus. Der Friedfisch, der mit lateinischem Namen Tinca tinca heißt, lässt sich nicht so leicht über den Kescher ziehen. Für manche Angler ist die Schleie, die sich in ihrem Aussehen von anderen Fischen unterscheidet, gar eine echte Schönheit. Mit ihrem intensiven Grün und den rot leuchtenden Augen, ist sie ein Friedfisch, der auffällt. Mit Beginn des Monats Mai lässt sich die Schleie besonders gut angeln.

Schleien-Aktivität ab 10° Celsius

Sobald die Gewässer Temperaturen von 10° Celsius erreichen, werden Schleien aktiv und begeben sich auf Nahrungssuche. Ab 17°Celsius Wassertemperatur beginnt die Laichzeit der Schleien. Dabei laichen die Fische portionsweise, d.h. dass nach jedem Ablaichen eine Fressphase folgt. Zwischen 10 und 17° Celsius herrschen somit optimale Bedingungen beim Ansitz auf Schleien. Die Fische sind hungrig und auf der Suche nach Nahrung und auch am Gewässer herrschen gute Voraussetzungen. Im Frühling und dem Monat Mai sind die Pflanzen am Gewässer, wie zum Beispiel Schilf, noch nicht so hoch gewachsen wie im Sommer oder Herbst. Die Angelstellen und Uferbereiche, an denen sich die Schleien gerne aufhalten, sind an natürlichen Gewässern viel besser zu erreichen.

Das erfolgreiche Ködern von Schleien

Wer selektiv auf Schleien angeln möchte, sollte Maden oder Mais als Köder vermeiden. Anderenfalls lockt man mit diesen Ködern viele andere, kleine Weißfische an. Diese gemischten Schwärme sorgen an einem Futterplatz und Angel-Spot nur für unnötigen Trubel. Durch diese Unruhe wird der Platz für vorsichtige Schleien äußerst unattraktiv und sie werden einen Bogen um diese Stelle machen. Zum Ködern von Schleien empfehlen sich daher entweder Boilies oder ein Partikelmix aus Trockenfutter und anderen Zutaten. Ködermischungen für Friedfische sind problemlos bei professionellen Angler-Shops zu finden. Ebenso lohnt sich beim Angeln auf Schleien der Einsatz von Aromen. Fischige Aromen verstärken die Wirkung eines Ködermix ebenso wie das süße Aroma von handelsüblicher Vanille.

Bestandteile eines Partikelmix auf Schleien
• Trockenfutter
• Hanf
• Mais
• Weizen
• Erbsen
• Pellets
• Aromen

Bei Schleien lohnt sich das Anfüttern

Um die Chancen auf einen Drill mit einer Schleie zu steigern, lohnt sich das Anfüttern. Bei vorhandenen Möglichkeiten kann man bereits ein paar Tage vor dem geplanten Angelausflug mit dem Anfüttern beginnen. Dabei sollte man auch schon ein wenig von dem Köder mit anfüttern mit dem man später auf die Schleien angeln will. Bei Schleien sind das zum Beispiel die klassischen Boilies. Diese werden von Schleien besonders gut in den Farben gelb, weiß oder rot angenommen.

Kurz und Kompakt

Für viele Angler ist die Schleie ein besonderer Friedfisch, den man nicht jeden Tag fängt. Sie ist für manche mit ihrer grünen Farbe und den leuchtend roten Augen sogar eine echte Fisch-Schönheit. Im Mai und Juni, zum Teil auch noch im Juli lässt sich die Schleie besonders gut beangeln. Gras und Schilf sind am Gewässer noch nicht hoch gewachsen und die Schleien sind nach dem anstrengenden Laichen hungrig. Als Köder auf Schleie eignet sich besonders ein Partikelmix oder klassische Boilies. Diese Köder sind die besten Voraussetzungen, damit die Schleien auch beißen. Also Ruten raus und Petri heil.
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