TLZ geht auf Dummenfang!

Gera: Stadt |
Ich lese seit 'zig Jahren die TLZ. Mal gibt es mehr mal weniger Interessante Beiträge, das soll jetzt aber keine Rolle spielen.
Weil ich und tausend andere nun die TLZ abonniert haben, hat sich die TLZ was ganz tolles ausgedacht. Sie bedankt sich bei den Lesern mit einem Wertscheck von 70 Euro!

Nicht, dass man jetzt irgendwo irgendwas dafür kaufen könnte - NEIN, dieser Wertscheck ist nur zweckgebunden zum Erwerb einer der beliebtesten(?) Gedenkprägungen Deutschlands, der 'Frauenkirche Dresden' mit '24-Karat Gold' (d.h. soviel wie 'reines Gold') einzusetzen.

Was heißt mit '24-Karat Gold'? Das heißt, das eigentliche Prägestück besteht aus irgendeinem billigen, minderwertigen Metall, das elektrolytisch vergoldet wurde.
Wenn der Betrachter sich auf dem 'Anschreiben' der DGG die Abbildungen der Vorder- und Rückseite der Prägung ansieht, wird zusätzlich noch mit dem Hinweis "24 Karat Gold" der Eindruck erweckt, hier gäbe es die Prägung aus reinem Gold und nicht nur vergoldet.
Nun denken Sie bitte nicht, das das nun so was von wertvoll wäre, bei einer Schichtdicke von ca. 0,1µm (ein zehntausendstel mm) liegt der Wert des Goldes im Cent-Bereich.
Wussten Sie eigentlich, dass man mit einem Gramm Blattgold ca. zwei Quadratmeter Fläche vergolden kann?
Übrigens, so eine 'Gedenkprägung' kann sich jeder Mensch machen und vergolden lassen und dann vertreiben.

Ein gewisser 'Andreas Bergmann' mit Bild auf beigelegter Visitenkarte tritt hier als 'Leiter Kundenservice' der Deutschen Goldmünzen-Gesellschaft auf.
Bemüht man einmal die Bildersuche von Google wird man erstaunt sein!
Die Wissenschaft macht's möglich! Der sogenannte Herr Bergmann taucht auf einmal unter 'zig anderen Namen als Klon auf. Das ist sehr effektiv, da kann man an 'zig Stellen gleichzeitig auftreten und x-fach Geld verdienen.

Beispiele:
als David Johnson
als Douglas Wood
als Michel Andrew
als Michel Andrew
als Yoska Uitzendbureau
und, und, und . . .

Hier ist doch die Geschäftsleitung der TLZ ganz offensichtlich einem Betrüger, einem Hochstapler aufgesessen. Werden in der Geschäftsleitung solche dubiosen Angebote nicht erst einmal recherchiert? Andere Redaktionen machen das - wie z.B. die 'Frankfurter Allgemeine' - sehr interessant und vor allem lesenswert!
Vielleicht sollte sich mal die Redaktion der TLZ bei ihren Lesern entschuldigen und sie noch mal warnen mit dieser DGG-Firma besser keine Geschäfte abzuschließen!
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4 Kommentare
3.863
Karin Jordanland aus Artern | 14.05.2016 | 16:37  
13.084
Eberhard :Dürselen aus Weimar | 14.05.2016 | 16:41  
5.076
Joachim Kerst aus Erfurt | 14.05.2016 | 17:14  
7.496
Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 14.05.2016 | 18:41  
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