Wintergärten: Rechtzeitig Planung für die kalte Jahreszeit

Woher kommt der „Wintergarten“ eigentlich? Aus der Orangerie des 17. Jahrhunderts wurde zunächst das Glashaus zur Aufzucht und Aufbewahrung nicht winterfester Zierpflanzen. Diese botanischen Gärten waren dabei oft direkt an die Räumlichkeiten des Wohnhauses angeschlossen, wie beispielsweise an die Bibliothek. Mit der Zeit wurde die Technik immer mehr verbessert und gleichzeitig wurde Glas auch für die Normalbürger erschwinglich. Die gläsernen Anbauten entwickelten sich so weiter zu den heutigen Wintergärten in modernem Design oder als urige Holzkonstruktionen.

Welchen Zweck erfüllt der Wintergarten in der heutigen Zeit?

Noch immer können Pflanzen ganzjährig in einem lichtdurchfluteten Wintergarten angepflanzt werden oder exotische Gewächse trotz mäßigen bis kalten Temperaturen auch in Deutschland prachtvoll gedeihen. Kübelpflanzen, die im Sommer den Garten zieren, werden spätestens bei anstehenden Nachtfrosttemperaturen im wohltemperierten Wintergarten untergebracht. Doch nicht nur versierte Blumenliebhaber sehen Vorteile in einem Wintergarten. Attraktive und großflächige Panoramascheiben gewähren dem Hausbesitzer auch an kalten Tagen die Vorteile des Lichtes und die Nähe zur Natur. Ebenso kann durch einen modernen Wintergarten ein ganz exklusiver Wohnraum für die ganze Familie entstehen, der allen Ansprüchen von Funktionalität, Sicherheit und Qualität mit langer Lebensdauer entspricht. Für anspruchsvolle Kunden muss außerdem eine ansprechende Ästhetik im Innen- wie im Außenbereich gewährleistet sein.

Was wird vor dem Baubeginn eines Wintergartens zwingend benötigt?

Wichtig zu wissen: Vor dem ersten Spatenstich muss zwingend eine Baugenehmigung eingeholt werden, um Ärger mit dem Bauamt und Streitigkeiten mit den Nachbarn zu vermeiden. Denn soll der Wintergarten mit dem Haus verbunden werden, handelt es sich um eine bauliche Veränderung am Haus und bedarf einer expliziten Baugenehmigung. Diese wird beim zuständigen Bauamt gestellt und unterscheidet sich regional teilweise. Auch wichtig: Zum Teil müssen bestimmte Brandschutz- und Energiesparmaßnahmen vorliegen. Eventuellen Einsprüchen oder Missstimmungen mit dem Nachbarn lassen sich in der Regel vermeiden, wenn vor Einholung der Baugenehmigung das Gespräch gesucht wird. Grundsätzlich ist jedoch den Regeln der örtlichen Bauverordnung Folge zu leisten, um unnötige Investitionen vorab zu vermeiden.

Das Material bestimmt die Möglichkeiten der Gestaltung und den Charme des Objektes

Holz ist zwar ein natürlicher und robuster Baustoff, aber auch sehr pflegeintensiv. Um einen optimalen Witterungsschutz zu gewährleisten, bedarf es hier einem regelmäßigen Anstrich mit Holzschutzlasur. Kunststoff ist hingegen günstig in der Anschaffung und sehr pflegeleicht. Die Nachteile sind dagegen eine minimale Auswahl an Dachformen, eine mäßige Festigkeit und nur die Möglichkeit geringer Spannformen. Außerdem kann es bei einer Temperatur über 70 °C zu Problemen führen. Inzwischen genießt daher Aluminium als Werkstoff eine steigende Beliebtheit bei den Verbrauchern. Professionelle Aluminiumprofil Zulieferer bieten inzwischen innovative Lösungen in zahlreichen Designs an, die den höchsten Ansprüchen genügen. Die Konstruktionen ermöglichen einen idealen Lichteinfall von oben, um ein Optimum an Raumbeleuchtung zu erreichen. Für eine seilverspannte, moderne Aluminiumversion in zeitgemäßer Stahloptik darf der Preis für den Traum vom Wintergarten etwas höher sein, schließlich lohnt sich eine solche Investition auch als Wertsteigerung des Hauses.

Das Fazit

Um moderne Architektur mit einem nutzbringenden Charakter verbinden zu können, ist Aluminium inzwischen ein beliebtes Material für Wintergärten, die sich mit dem Design der Hausfassade exquisit verbinden lassen. Die Anschaffung eines Wintergartens lohnt sich in unseren Breitengraden insbesondere, um die Saison der Gartennutzung verlängern zu können. Wichtig ist, dass man rechtzeitig mit den Planungen beginnt, damit man den Wintergarten auch rechtzeitig zum Herbst/Winter nutzen kann.
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