Handball: TSV 1880 Gera-Zwötzen zieht ins Finale des Thüringenpokals ein

Wann? 28.04.2012 18:00 Uhr

Wo? Panndorfhalle, Gera DE
Jetzt mitentscheidend beim Erfolg im Pokal-Halbfinale gegen Ruhla - der Aufbau im Positionsspiel des TSV 1880 Gera-Zwötzen. In der Mitteldeutschen Liga 2011/2012 kam die Mühle allerdings häufig nur schwer zwingend ins Laufen.
 
Stefanie Güter als eine der favorisierten Siebenmeterschützinnen des TSV 1880
Gera: Panndorfhalle | TSV-Frauen holen sich beim 31:21 gegen Ruhla Mumm für den Liga-Schlußgang /
Vorentscheidendes Match gegen den Liga-Abstieg in Zwickau am 15. April /

Mit einem überzeugenden Sieg bei der TSG Ruhla sind die Frauen des TSV 1880 Gera-Zwötzen am 1. April 2012 in das Finale des Thüringenpokals eingezogen. Besonders in der zweiten Halbzeit bewiesen die Ostthüringer gegen eine engagiert und kämpferisch auftretende Ruhlaer Mannschaft ihren Erfolgswillen.
Zwar hatten die Geraer Damen anfangs Probleme mit dem Klebemittelverbot in der Halle, und es dauerte fünf Minuten ehe Torjägerin Stefanie Güter der erste Treffer des Spiels gelang, beschrieb Trainer Volker Rother danach den nervösen Auftakt. Die Gastgeberinnen schafften da beim 3:2 sogar die Führung. Aber dann kamen die TSVerinnen mit den Spielbedingungen immer besser zurecht. Ab dem 5:5 verschärften sie das Tempo. Ihre Aktionen wurden zwingender. Sie setzten sich auf 8:5 ab und gingen mit einer 11:7-Führung zufrieden in die Pause.

Wenngleich die TSG Ruhla nach Wiederanpfiff zunächst wieder stärker drückte, "kam der 'Zwötzenexpress' immer schneller ins Rollen und dann zeigten die Ruhlaerinnen konditionelle Nachteile. Die TSV-Frauen agierten in der Abwehr kompromisslos und hatten mit Natalie Bosse im Tor einen starken Rückhalt.", freute sich der Coach über die Positivstimmung im Team. Denn nun waren die Geraerinnen auch im Positionsspiel von allen Positionen gefährlich. Mit einem 17:12 im Rücken rollte Konter um Konter auf das Ruhlaer Tor zu. Ab dem 26:16 verteidigten die Gäste ihren Zehn-Tore-Vorsprung gegen sich nicht aufgebende Ruhlaer. Denen gelang eine Reihe schöner Spielzüge, anerkannte Rother. Doch an der Dominanz der TSV-Frauen änderte das nichts mehr. Am Ende gewannen sie trotz mehr Zeitstrafen (Zwötzen 4x2 min, Ruhla 1x2 min) und mehr Siebenmeter-Chancen der TSG (Zwötzen 2/2, Ruhla 8/5) deutlich.
Im Pokalfinale spielt der TSV 1880 nun am 22. April in Bad Blankenburg gegen die Ligakonkurrentinnen von SV Aufbau Altenburg. Aber ebenso wichtig: Die Geraer brauchen dieses Luftholen als Aufsteiger in der Mitteldeutschen Liga nach zum Teil heftigen Niederlagen. Da konzentriert sich FRAU vor allem auf den zuvor am 15. April anstehenden Auswärtsvergleich mit dem Tabellenletzten BSV Zwickau II, um nicht selbst Schlusslicht zu werden. Der TSV hat mit den Punktspielen am 28. April (18 Uhr /Panndorfhalle Gera) gegen den bisherigen Dritten HC Salzland und
am 5. Mai beim HSV 1956 Marienberg als dem derzeitigem Zweiten das schwerere Restprogramm; aber nur zwei Pluspunkte Vorsprung vor den Westsächsinnen.

Statistik: TSV 1880 Gera-Zwötzen spielte gegen TSG Ruhla mit:
Natalie Bosse (Torfrau); Ágota Skrapics (5 Tore), Jana Ina Pöller (4), Susann Bergt, Stefanie Klaus (4), Isabelle Heusinger von Waldegge (2), Nancy Mahnstein (1), Stefanie Güter (14/ davon 2 Siebenmeter), Dojna Megies (1), Denise Hoffmann.

restliches TSV-Spielprogramm in der Mitteldeutschen Liga:
15.04. 12.00 TSV 1880 Gera-Zwötzen bei BSV Zwickau II
28.04. 18.00 TSV 1880 Gera-Zwötzen gegen HC Salzland 06
05.05. 17.00 TSV 1880 Gera-Zwötzen bei HSV 1956 Marienberg
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