Handball: Zwötzener Frauen spielen weiter in der Mitteldeutschen Liga

Die Frauen des TSV 1880 Gera-Zwötzen können nun doch für eine weitere Saison in der Mitteldeutschen Liga Schwung holen. Die Entscheidung fiel am "grünen Tisch".
Rückzug von SV Union Halle-Neustadt II bewahrt TSV 1880 vor dem Abstieg / Erfahrungen nutzen /

Mit "Ende gut, alles gut!" überschrieb Volker Rother, Trainer der ersten Frauen-Mannschaft des TSV 1880 Gera-Zwötzen eine Nachricht, die den letztendlichen Verbleib in der Mitteldeutschen Oberliga bedeutet. Er fasste dann den Verlauf der so besonderen Saison nach einem neuerlichen Aufstieg so zusammen:

"Mit Mut und voller Tatendrang stürzte sich unsere erste Frauenmannschaft im September 2011 in das Abenteuer Mitteldeutsche Oberliga. 'Die müssen ein bisschen verrückt sein', so der Tenor vieler Handballfreunde. Als Dritter der Thüringenliga, wagten die Zwötzenerinnen den Aufstieg, während Landesmeister HSV Weimar und der Thüringer HC III dankend ablehnten. Doch bedarf es nicht dieser 'Verrücktheit' um etwas zu bewegen, um den Thüringer Handball im Frauenbereich gegenüber Sachsen und Sachsen-Anhalt nicht ganz in der Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und so stürzten sich die im steilen Aufwärtstrend befindlichen Zwötzenerinnen in die 4. Liga. Doch schnell zeigte sich, dass diese Spielklasse eine Nummer zu groß ist. Die Konkurrenz, aufgerüstet mit Spielerinnen, die schon Erfahrungen in höheren Ligen sammeln konnten, war kaum zu bezwingen. Hohe Niederlagen, die immer mehr am Selbstvertrauen nagten, waren die Folge. Die Zwötzenerinnen lernten damit umzugehen, sich immer wieder zu motivieren und sich Spieltag für Spieltag dem sportlichen Gegner zu stellen. Das Ziel Klassenerhalt rückte immer mehr in weite Ferne, trotz einiger Achtungserfolge. Am Ende blieb die Rote Laterne in Gera und der sportliche Abstieg war besiegelt.

Doch mit dem Rückzug des SV Union Halle-Neustadt II, bekommen die Zwötzenerinnen eine neue Chance in der Mitteldeutschen Oberliga. 'Nicht noch einmal eine solche Saison', so der Tenor der TSV-Frauen und die Verantwortlichen werden alles daran setzen, dass dies in Erfüllung geht.
Wir werden auch in der nächsten Saison in der Mitteldeutschen Oberliga spielen. Die Zielstellung 'Klassenerhalt' wird sich nicht ändern. Die Mannschaft wird ihre Erfahrungen aus einem Jahr des Lernens nutzen und ihr Gesicht wird sich verändern. Das Team bleibt zusammen und neue Spielerinnen werden hinzu kommen. Damit endet die bisher schwerste Saison der Zwötzenerinnen doch noch mit einem Lächeln im Gesicht."
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