Rugby: Geraer Team verpasste beim Heimturnier knapp Rang 3

Wann? 02.06.2012

Wo? Rugby Chemnitz, Chemnitz DE
  Chemnitz: Rugby Chemnitz | Rugby statt Fußball auf dem Rasenfeld im Stadion der Freundschaft / EPRC suchte Resonanz in der Nachbarschaft zum Hofwiesenparkfest / Zugleich Benefiz für Jugendarbeit des Parkeisenbahn Gera e.V. im Tierpark /
+++ aktualisiert: Nächstes Turnier für EPRC am 2. Juni in Chemnitz +++

„Heiß ging es her am Samstag beim Heimturnier des Eastern Province Rugby Clubs Gera in der Mitteldeutschen 7er-Liga. Und das lag nicht nur am Wetter.“, überschreibt der Vorsitzende des EPRC, Dr. Marco Groth, seine Erinnerungen an den bisher wärmsten Tag im Frühling 2012. Angetreten sind am 28. April mit den Geraern acht Mannschaften aus Freiberg, Halle, Magdeburg, Chemnitz, Brandis, Kittlitz und Ilmenau. Ausgetragen wurde dieses zweite Turnier der Frühjahrsserie zunächst in zwei Gruppen.

Eastern Province, der Gruppe B zugelost, traf damit gleich in seinem ersten Spiel auf die Favoriten aus Magdeburg. Klar, weder in der Mannschafts- noch in der Spielstärke ein einfacher Gegner. Denn die Sachsen-Anhalter hatten eine Woche zuvor in Freiberg schon ihre Spitzenposition in dieser Mitteldeutschen Liga mit einem Turniersieg bestätigt. „Ankick hatte Magdeburg. Der Rugbyball kam gut platziert in der Geraer Mannschaft an. Leider bekam man hier den Ball nicht sicher in die Hand. Magdeburg, sprintstark, konnte kontern und legte gleich den ersten Versuch. Das ist nicht die Motivation, die man braucht, um ein gutes Spiel zu absolvieren.“, kommentierte Groth weiter. Aber leider zog sich die Dominanz der Gäste durch das ganze Match. Gera zeigte sich zwar kampfstark in der Verteidigung, aber dann wenig effektiv in der Gegenoffensive und musste sich nach zweimal sieben Minuten mit 0:36 geschlagen geben.

Anders sah es danach gegen die junge, noch unerfahrene Mannschaft von Brandis aus: Die ging allerdings teilweise mit nicht Rugby-konformen Aktionen zu Werke. Schon anfangs der ersten Halbzeit musste der Schiedsrichter jeweils einen Spieler der Mannschaften mit gelber Karte für zwei Minuten vom Platz stellen. In Halbzeit zwei sah ein weiterer Brandiser „Gelb“. Dennoch konnten die Geraer diese Partie deutlich mit 24:7 zu ihren Gunsten entscheiden.

Ziemlich klar beherrschten die Gastgeber vom EPRC die letzte Begegnung der Vorrunde mit dem Team aus Kittlitz, das den weitesten Anfahrtsweg hatte. Vorweg genommen, sie endete 41:0. Aber die saubere Spielweise machte Laune. Siebener-Rugby nutzt mit eben nur sieben Spielern die ganze Breite des Fußballfeldes. „Da ist die Erfahrung, Taktik und gute Kondition gefragt. Das konnte Eastern Province am besten in diesem Spiel umsetzen.“ wertete Marco diesen Auftritt der Geraer und den Einzug ins Platzierungsspiel um Tagesrang 3.

Da sollten sich die Einheimischen gegen die Freiberger Grubenhunte noch einmal stark in Szene setzen. Ehrlich genommen, der derzeit vergleichsweise kleine Geraer Spielerstamm fühlte sich in der Hitze des Tages auf dem großen Platz schon etwas ausgelaugt. Dennoch: Eastern Province Rugby bewies Siegeswillen. So wurde das Spiel wirklich heiß umkämpft. Gera ging mit dem ersten gelegten Versuch in Führung, aber bei Halbzeit stand es 7:7. Für die zweite Halbzeit - die gleiche Nummer und nochmals 7:7. Das bedeutete obendrein bis zu zweimal fünf Minuten Verlängerung bzw. bis zum goldenen Versuch einer Mannschaft. Den Geraern unterlief nach 1’40 min. im zweiten Zupacken ein Verteidigungsfehler. Den nutzte ein Freiberger zum entschiedenen letzten Sprint über das halbe Spielfeld. Rang 3 war damit knapper vergeben als erwartet. Aber das ging wohl fast in der Vorfreude auf die kalte Dusche und ein kühles Blondes unter.

Der Turniersieg ging nicht unerwartet an die Magdeburger vor Chemnitz, Freiberg und Gera. Der Eastern Province Rugby Club bedankt sich bei der Stadt Gera, dass dieses Heimturnier auch 2012 wieder im Rahmen des Hofwiesenparkfestes und im Stadion der Freundschaft stattfinden konnte. Denn diese Präsenz ist nützlich, um möglichst Spielernachwuchs in jeder Altersgruppe (ob männlich oder weiblich) zu gewinnen. Denn auch Frauen spielen sehr gern Rugby. Davon kann MANN und FRAU, Junge oder Mädchen sich gern beim Training auf dem Postsportplatz in Bieblach überzeugen.
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