Sandro Kühmel startet in Bochum im Gelben Trikot - Team DKV-Graakjaer nach Halbzeit im German Cycling Cup auf Platz zwei

Die Führenden im German Cycling Cup 2011: Sandro Kühmel (Team DKV Graakjaer) und Beate Zanner (RC Gera 92)
Gera. Eigentlich müsste man im Team DKV-Graakjaer jubeln. Nach der Hälfte der größten Radrennserie in Deutschland im nichtprofessionellen Bereich, im German Cycling Cup, liegt das Geraer Team in der Gesamtwertung auf Platz zwei und Sandro Kühmel (Chemnitz) fährt nach fünf von zehn Rennen als Führender im Gelben Trikot.

Erklärtes Ziel bei der Teampräsentation war es, an den Erfolgen des Vorjahres anknüpfen, was bedeutete: Sieg im Einzelklassement und mindestens Platz zwei in der Team-Gesamtwertung. Dass Sandro gleich nach dem ersten Rennen, bei Rund um Köln, ins Gelbe Trikot fuhr, war schon eine Sensation, obwohl er dort schon als einer der Favoriten gehandelt wurde. Damit war er ins Visier der Konkurrenz gerückt, und für das Team DKV-Graakjaer hieß es nun auf der Hut zu sein, nur kein Risiko einzugehen und ihrem Kapitän den Rücken frei zu halten. Da kamen die Hinweise vom Teamberater Lars Wackernagel gerade recht. Von Beginn an hat der sportliche Leiter vom Team NSP versucht, Ruhe in das Team zu bringen. „Ihr müsst nicht Rennen gewinnen, ihr wollt Rennen gewinnen und das mit der entsprechenden Ruhe und Gelassenheit“, damit hat Lars Wackernagel die Schützlinge von Hauptsponsor René M. Christensen aus Gera auf die Saison 2011 eingeschworen.

Dass man nun als der Gejagte nicht immer gewinnen kann, damit hatte Sandro Kühmel kein Problem. Während er bei der Neuseen Classics „Rund um die Braunkohle“ und auf dem Hockenheimring als Zweit- bzw. Drittplazierter auf dem Podest stand, hieß es für ihn wie auch für das gesamte Team auf dem Schleizer Dreieck und bei der „Tour d’Energie von den Terrassen“ Erfahrungen zu sammeln. Da bleibt auch nicht aus, dass das Gelbe Trikot zur kurzfristigen Anprobe einmal weitergereicht werden muss, wie Ende Mai beim Rennen „Schleizer Dreieck Jedermann“. „Wir werden sehen, ob es passt“, hieß es da scherzhaft vom Ur-Krostitzer Team Univega.

Beim „Circuit Cycling“ Anfang Juli gelang es Sandro Kühmel zwar nicht mehr auf die beiden Ausreißer Jens Wilk (Gera/Merkur Cycling) und Daniel Knyss (Sonosan-Multipower) aufzuschließen, dafür gewann er aber den Spurt des Hauptfeldes souverän und baute so seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus.

Mit dem Sparkassengiro in Bochum geht am Sonntag der German Cycling Cup in die 2. Halbserie und für das Team DKV-Graakjaer heißt es dann, die Erfolge aus dem Vorjahr zu verteidigen. Damals als DKV Team Neff gestartet, belegten Karsten Linke (Chemnitz) und Sandro Kühmel die Ränge eins und zwei und mit Danny Förster (Wildenfels) und Robert Köhler (Hohenstein-Ernstthal) platzierten sich zwei weitere Fahrer unter den Top Zehn.

Lars Wackernagel zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind auf einen guten Weg und was wir als junges Team bisher erreicht haben, kann sich sehen lassen. Dabei gewinnt die taktische Gestaltung des Rennverlaufes mehr und mehr an Gewicht, was das kollektive Verhalten während des Rennens stärkt und nach außen die Team-Lobby fördert.“
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