Tanzen: Hip Hop nach Meisterschaftsregeln in Gera

Wann? 25.05.2013 08:30 Uhr

Wo? Tanzschule Schulze, Friedrich-Naumann-Platz, 07548 Gera DE
Die Formation „Untameablez“ (übersetzt: „die Unzähmbaren“) startet mit Mädels im Alter von 14 bis 20 Jahren in der Kategorie Juniors 2. Die Geraer gehören zu den „Lokalmatadoren“ der ODM in der Tanzschule am Naumannplatz.
 
Trainerin Mandy Hofmann tanzt seit ihrem 6. Lebensjahr, damals zunächst in JMD-Formationen, wurde 2010 Dance4Fans-Instructor und kam im Herbst 2011 an die Tanzschule Schulze in Gera.
Gera: Tanzschule Schulze | Ostdeutsche Meisterschaft des DAT am 25. Mai / Titelkämpfe 2013 in der Tanzsport-Hochburg Gera /

Sie sei für alle Kids, die tanzen können, als besonders schöne Erfahrung gedacht und als ein schönes Ziel, auf das man zünftig zuarbeitet, sagt Martin Werner über die bevorstehende Ostdeutsche Meisterschaft 2013 des DAT im Videoclip- Dancing und Hip Hop. Das eher wohl gediegene Ambiente im großen Saal der Tanzschule Schulze (am Friedrich-Naumann-Platz) wird am 25. Mai zur Arena für den Vergleich
von Formationen, Duos oder Solis unter schärferen Taktfolgen und etwas anderen Musik-Schnitten, als man sie im klassischen Paartanz einsetzen würde.

Aber Videoclip /Hip Hop ist nun seit etwa zwanzig Jahren in aller Munde durch Musikvideos und mediale Vorbilder, wie einst MTV und „Americas Best Dance Crew“. Der Stil wurde praktisch mit den Kindern groß. Außerdem begünstigten Trends in der „Mode“ zu legerer Bekleidung (z.B. weiten Hosen und fantasiereicheren Schuhformen) den Einfluss auf die Jugendkultur, erklärt der ehemals sehr erfolgreiche Turniertänzer und nunmehrige Tanzlehrer zwischen Generationen vermittelnd. Kurzum: Hip Hop und das Nachtanzen von Videoclips ist bei Kindern und Jugendlichen sehr populär; ehe sie sich vielleicht intensiver damit beschäftigen, eigene Auftritte zu entwickeln.

Wenn sich also am 25. Mai ab 8.30 Uhr in Untermhaus die Türen zum Einlass öffnen, darf man vor allem junge Tänzer und deren Fans erwarten. Um 9.30 Uhr soll die Sichtungsrunde der Kids Formationen beginnen. Der folgen Wettbewerb in den Startklassen Mini Kids (bis 9 Jahre), Juniors 1 (13 bis 16 Jahre), Juniors 2 (16 bis 18 Jahre) und Adults (+19 Jahre). Neu in der Ausschreibung ist die getrennte Austragung für eine „Supaleaque“, in der Junioren im Mix mit Erwachsenen und Profis auftreten können.

Wichtig sei: Der Modus soll allen zwei Auftritte ermöglichen. Denn in der jeweiligen Kategorie tanzen zunächst alle Formationen einer Altersklasse zusammen ihre Sichtungsrunde. Dann teilt die Jury die Teilnehmer für Finalrunden in Master Class für Fortgeschrittene und A-Class für Anfänger. Alle bekommen eine Urkunde. Für Platz 1 bis 3 werden Pokale gestellt. Auch weitere Anreisen sollen damit belohnt sein. Immerhin geht es um die mögliche Qualifikation
zur Deutschen Meisterschaft des DAT, die schon am 22./23. Juni im Rosengarten Mannheim im Rahmen der „m)))motion 2013“ stattfinden wird. Dort trifft man auf Konkurrenten von den anderen Regionalmeisterschaften.

Natürlich setzen die Gastgeber von der Tanzschule Schulze auf Lokalmatadoren; erwarten aber auch Formationen aus ihren auswärtigen Standorten in Zeitz und Naumburg. Zurzeit wird etwa ein Dutzend Formationen von den Trainern bzw. „Instructoren“ Mandy, Gustavo, Julia, Sebastian, Fabian und Nora betreut. Sieben Teams gehen an den Start und gehören zu den bisher über 200 erwarteten Teilnehmern.

Willkommen wären aber erst recht aktive Gäste anderer Gruppen. Dazu sollte man wissen: Etwa wie beim Boxen gibt es auch beim Tanzen unterschiedliche Verbände und Titelkämpfe auf vergleichbarer Ebene (wie etwa im Juni auch in Gera). DAT schließt Mehrfachstarts von Formationen bewusst nicht aus.

Eintrittskarten gibt es an der Tageskasse.

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Die Ostdeutsche DAT Videoclip /Hip Hop Meisterschaft 2013 in Fakten:
am 25. Mai ab 9.30 Uhr in der Tanzschule Schulze
Erwartet werden ca. 20 bis 25 Formationen.
Die Tanzfläche beträgt 10 x 10 Meter.
Die Länge der Musiken soll 2’30 bis 3 Minuten sein.
Kriterien: Takt, tänzerisches Niveau, Synchronität bzw. Homogenität der Gruppe, Choreografie (Zahl der Bilder, Qualität der Linien, Effekte, Musikinterpretation, Ausstrahlung und Bühnenpräsenz)
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