Volleyball: Damen des Geraer VC wahrten Minimalchance auf Klassenerhalt

Wann? 17.03.2012 19:00 Uhr

Wo? Panndorfhalle , Neue Straße 23, 07548 Gera DE
Entscheidung von den Geraer VC - nach dem Heimerfolg gegen den SSV Dresden sicherten sich die Damen des GVC nun auch Auswärtspunkte in Lichtenstein.
Gera: Panndorfhalle | Die Entscheidung im unteren Tabellenteil der Regionalliga spitzt sich weiter zu: Denn das Damenteam des Geraer VC konnte nach dem so knappen 3:2-Heimsieg gegen den SSV Dresden nun auch endlich auswärts punkten. Der GVC gewann in Lichtenstein mit 3:0 Sätzen.

Geras Trainer Bork Immisch fasste das Spielgeschehen in einem dennoch sehr sachlichen Kommentar zusammen:

Der Tatsache, dass das Spiel gegen den SSV Lichtenstein enorm wichtig für eine Vorentscheidung im Kampf um den vorletzten Tabellenplatz ist (angesichts der kommenden Umstrukturierung der Volleyball-Ligen kann dieser eine Platz bereits entscheidend über Klassenerhalt und Abstieg sein), waren sich beide Teams bewusst. Die Lichtensteiner hofften daher in Erwartung des letzten benötigten Sieges nach der Rückkehr einiger Leistungsträgerinnen im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen auf einen "souveränen Sieg". Im Hinspiel stand ja nur ein knappes 3:2 für Gera zu Buche. Allerdings vergaß man wohl in der eigenen Rechnung, dass auch der GVC sich in der Rückrunde entscheidend verstärken konnte...
Der Spielverlauf entwickelte sich für die Gerschen zum Glücksfall. Denn trotz aufkeimendem Selbstvertrauen nach dem Erfolg gegen den SSV Dresden schaffte es Gera nicht, die in der Vorwoche gezeigten Leistungen in Aufschlag, Annahme und Block zu bestätigen. Besonders der Aufschlag entwickelte sich in Lichtenstein zu einer zu harmlosen oder fehlerlastigen Angelegenheit. Dass es trotzdem zum deutlichen 3:0 für die Thüringer reichte, war dem schwachen Nervenkostüm des Gastgebers zu verdanken. Der konnte die eigenen Erwartungen an diesem Tag nur mit einer starken Feldabwehr untermauern. In entscheidenden Situationen verschafften Lichtensteiner Annahmefehler oder ins Aus segelnde Aufschläge den Geraerinnen Luft. Und die konnten sich im Gegensatz zu den Sächsinnen nach gelungenen Abwehraktionen auch im Gegenangriff durchsetzen. Besonders Kailee May war von den kleingewachsenen gegnerischen Zuspielern im Block nicht zu stellen. Auch Jenny Eichhorn und Fanny Obenland, die Anke Walther im Mittelblock vertreten musste, machten aus der Abwehr heraus ihre Punkte. Dazu kam in allen drei Sätzen eine Serie wirkungsvoller Aufschläge der dazu eingewechselten Tina Kröber. So fand Gera entweder wieder Anschluss oder konnte gar davonziehen. Der 3:0-Sieg war trotz mittelmäßiger Leistungen damit verdient.

Allerdings muss der Geraer VC in den kommenden Spielen gegen die Damen des Dresdner SC II (17. März, 19 Uhr in der Panndorfhalle) und vor allem im so wichtigen Abschlussspiel in Weimar (24. März) eine deutliche Steigerung hinlegen und das potentielle Niveau abrufen, um die dringend benötigten Sätze und Siege zu erkämpfen! Und trotzdem muss auf Schützenhilfe gehofft werden. Unabhängig vom Ausgang der Spiele des GVC darf der Konkurrent aus Lichtenstein keinen Sieg mehr einfahren, wenn man am Ende der Saison vor den Sachsen stehen und die Chance auf den Klassenerhalt maximieren will."
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