Kanuwandern: Ein Bericht zur 50. Weiße-Elster-Fahrt

Viele Wasserwanderer kamen am 10./11. März 2012 zur 50. Weiße-Elster-Fahrt nach Gera. (Foto: Foto: Verein /TSV 1880)
Was einst von Geraer Kanusportfreunden um Lothar Schattke ins Leben gerufen wurde, wiederholte sich am vergangenen Wochenende (10./11. März 2012) zum fünfzigsten Mal. Die Kanuten des TSV 1880 Gera feierten das runde Jubiläum der Weiße-Elster-Fahrt.
Kanutin Jana Diebler (TSV 1880 Gera-Zwötzen) schrieb an TT's SPORT LOKAL einen Bericht und regte zugleich einen Tipp zum 1. Lauf um die Thüringer Landesmeisterschaft am 31. März 2012 im Kanuslalom an. (veröffentlicht unter: www.meinanzeiger.de/gera/sport/kanuslalom-tanz-im-stangenwald-auf-dem-wasser-beginnt-in-gera-d14250.html)

Jedes Jahr im März fahren sie mit ihren Kanus durch das schöne Elstertal, egal ob der Schnee noch die Landschaft bedeckt, oder wie in diesem Jahr schon erste Schneeglöckchen die Ufer säumen. Die aktiven Wassersportler genießen die idyllische Ruhe des Flusses, zartes Vogelgezwitscher und gelegentlich spritzige Wellen. Sie freuen sich mit ihren zahlreichen Gästen, dass die Paddelsaison nun endlich wieder eingeläutet ist.
Viele Jahre führte die Fahrt in zwei Etappen von Greiz nach Gera. Umständlich mussten damals noch die Faltboote per Eisenbahn an den Start transportiert und dort fahrtauglich zusammengebaut werden, bevor es dann flussabwärts bis ins Ziel am Zwötzener Sportplatz ging. Später wurde eine Tagesfahrt daraus mit Berga als Startpunkt. Mit dieser Paddeltour beginnen nunmehr viele Bootsfahrer aus Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder auch aus Bayern die neue Paddelsaison.
Zum diesjährigen Jubiläum wurde der Tradition folgend eine Zweitagesfahrt (zur Abwechslung auch einmal durch Gera in Richtung Wetterzeube) organisiert. Mit Thüringer Rostbratwürsten, selbstgemachtem Kartoffelsalat und Schwarzbier wurde am Samstagabend im Zwötzener Bootshaus mit den Gästen der 50. Geburtstag dieser schönen Fahrt gefeiert. Viele lustige Anekdoten aus allen Jahrgängen kamen zur Sprache. Alte Bilder gingen von Hand zu Hand und wurden natürlich mit viel Beifall und Jubel weitergegeben. Bei Gesang und in guter Laune klang der erste Tag aus.
Zum Sonntag war dann die inzwischen obligatorische „Bergafahrt“, d.h. von Berga nach Gera, angesagt. Wolfgang Schilling, Fachwart Freizeitsport des Thüringer Kanuverbandes, würdigte mit einem Grußwort die Organisatoren aus verschiedenen Epochen dieser Fahrt. Beinahe 50 Paddler aus vielen Teilen der Republik folgten der Einladung und genossen „die schönste Fahrt durchs Elstertal“.
Nach einem gemütlichen Kaffeekränzchen begaben sich alle glücklich und zufrieden auf den Heimweg. Sicher wird man sich nächstes Jahr auf der Weißen Elster wiedersehen. Die traditionsreiche Fahrt soll definitiv weitergeführt werden." Soweit das Versprechen der Kanuten vom TSV 1880 Gera-Zwötzen.

Die Fotos zur 50. Weiße-Elster-Fahrt wurden von Fotografen des Vereins zur Verfügung gestellt.
siehe außerdem: "Geras Kanuten planen 2012 u.a. die 50. Weiße-Elster-Fahrt"
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